Kardinal Hollerich wünscht sich weibliche Priester
In einer Rede am Donnerstag in Bonn erklärte Hollerich laut Kna.de, dass er sich das langfristige Überleben der Kirche nicht vorstellen kann, wenn Frauen weiterhin von der Priesterweihe "ausgeschlossen" werden: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine Kirche auf Dauer bestehen kann, wenn die Hälfte des Volkes Gottes darunter leidet, dass sie keinen Zugang zum geweihten Amt hat", meint er.
Der Kardinal räumte ein, dass sich seine eigenen Ansichten zu diesem Thema im Laufe der Zeit verändert haben. Früher vertrat er eine eher konservative Position, hat aber inzwischen seine Überzeugung geändert.
"Als Bischof habe ich auch gelernt, dass dies nicht nur eine Forderung einiger linksgerichteter Frauengruppen ist."
Laut Kardinal Hollerich ist der Wunsch nach mehr Inklusion unter den Frauen in den Pfarreien weit verbreitet. "Wenn ich mit Frauen in den Pfarreien spreche, sind 90 Prozent derselben Meinung."
Gleichzeitig betonte er, dass die Perspektiven weltweit unterschiedlich sind. In einigen Teilen der Welt, so räumte er ein, wird die Debatte über die Frauenordination als eine westliche oder künstliche Angelegenheit angesehen.
Kardinal Hollerich erwähnte auch die Förderung von Frauen in Führungspositionen in der römischen Kurie, die "unter Papst Leo XIV. fortgesetzt wird".
AI-Übersetzung