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Irapuato

Glaubenskurs: Jesus, mein Seelenarzt
Im Glaubenskurs ruft uns der hl. Markus heute zu: "Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten." (Mk 2,17) Bei diesen Worten kommen mir diese Liedworte in den Sinn: „Herr ich bin nicht würdig, bin oft so weit weg von dir. Doch in deiner Liebe, kommst du auch zu mir!“ Jesus, Gott selbst, macht sich auf den Weg „hinaus an den See“ (2,13) d.h. er kommt in mein Elend, in den Schmutz meines Alltags. Gott ist sich nicht zu schade, nach seinem geliebten Kind zu schauen, dem es seelisch nicht gut geht. Er sieht meine Nöte und Probleme. Er kommt als Seelenarzt zu jedem zu uns. So sah er damals den Zöllner Levi, auch Matthäus genannt. Er sah – wir können sagen – mit barmherzigen Augen blickte er auf ihn, auf diesen Menschen, vor dem die frommen Pharisäer ausspuckten und keines Wortes würdigten. Gerade zu solch einem sagte Jesus: „Folge mir nach!“ d.h. Ich suche dich! Ich liebe Dich! Den glimmenden Docht lösche ich nicht aus! Das geknickte Rohr zerbreche ich nicht! Ich sehe das Wertvolle in Deiner Seele, den einzigartigen Funken der Gottesliebe: „Folge mir nach!“ Ich heile deine Seele, ich mache dich glücklich! Und Levi erlebte die innerliche Auferstehung. Es heißt: „Er stand auf“ – und nahm die Heilung an und … verbreitete später im Matthäusevangelium die Liebesflamme, die Jesus in ihm angezündet hat, in der ganzen Welt. Heute feiern wir auch den Gedenktag des hl. Antonius. Auch er war reich, doch deswegen nicht glücklich. Er hörte das Evangelium vom reichen Jüngling, verließ alles und folgte Jesus. So lade ich Euch ein, mit mir weiter zu singen: „Jesus, berühre mich. Hole mich ab, öffne die Tür für mich. Nimm mich an deiner Hand, entführe mich in deine Gegenwart. Jesus ich spüre dich, strecke mich aus nach dir, berühre dich. Und mein Herz brennt von neuem nur für dich, in deiner Gegenwart!“
Brüder Samariter FLUHM

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