Hl. Bakhita: Papst Benedikt XVI. beantwortet die Fragen der Priesteramtskandidaten.
am 17. Februar 2007. Papst Benedikt XVI. beschreibt Josephine Bakhitas Leben in seiner zweiten Enzyklika Spe salvi (Nr. 3-4), vor allem in Beziehung zur Hoffnung: "Hier (beim italienischen Konsul Callisto Legnani) lernte Bakhita schließlich nach so schrecklichen "Patronen", denen sie bisher unterstanden war, einen ganz anderen "Patron" kennen ..., den lebendigen Gott, den Gott Jesu Christi. ... Was Jesus, der selbst am Kreuz gestorben war, gebracht hatte, war etwas ganz anderes: die Begegnung mit dem Herrn aller Herren, die Begegnung mit dem lebendigen Gott und so die Begegnung mit einer Hoffnung, die stärker war als die Leiden der Sklaverei und daher von innen her das Leben und die Welt umgestaltete."
4. Heiliger Vater, in einer Betrachtung beim Kreuzweg im Jahr 2005 sprachen Sie vom Schmutz, den es in der Kirche gibt, und in der Predigt bei der Priesterweihe von Diakonen der Diözese Rom im vergangenen Jahr haben Sie uns gewarnt vor der Gefahr »des Karrierismus, des Versuchs, nach oben zu kommen, sich durch die Kirche eine Stellung zu verschaffen«. Wie können wir uns angesichts dieser Problematik objektiver und möglichst verantwortungsvoll verhalten?
Hier fällt mir eine kleine Geschichte von der hl. Bakhita ein, dieser wunderbaren afrikanischen Heiligen, die Sklavin im Sudan war, dann in Italien zum Glauben gefunden hat und Ordensfrau geworden ist; als sie schon alt war, besuchte der Bischof ihr Kloster, ihr Ordenshaus; er kannte sie nicht; er sah diese kleine, schon gebeugte afrikanische Schwester und sagte zu ihr: »Aber was tun Sie, Schwester?« Bakhita antwortete: »Ich tue dasselbe wie Sie, Exzellenz.« Der Bischof fragte erstaunt: »Aber was?«, und Bakhita darauf: »Exzellenz, wir wollen doch beide dasselbe tun, nämlich den Willen Gottes ausführen.«
Das scheint mir eine sehr schöne Antwort zu sein: Der Bischof und die kleine Schwester, die fast nicht mehr arbeiten konnte, machten in verschiedenen Positionen dasselbe, sie versuchten, den Willen Gottes zu tun, und so waren sie beide auf dem richtigen Platz.
pt.zenit.org/…/papst-benedikt-…
Heiliger Vater, in einer Betrachtung beim Kreuzweg im Jahr 2005 sprachen Sie vom Schmutz, den es in der Kirche gibt, und in der Predigt bei der Priesterweihe von Diakonen der Diözese Rom im vergangenen Jahr haben Sie uns gewarnt vor der Gefahr »des Karrierismus, des Versuchs, nach oben zu kommen, sich durch die Kirche eine Stellung zu verschaffen«. Wie können wir uns angesichts dieser Problematik objektiver und möglichst verantwortungsvoll verhalten?
Hier fällt mir eine kleine Geschichte von der hl. Bakhita ein, dieser wunderbaren afrikanischen Heiligen, die Sklavin im Sudan war, dann in Italien zum Glauben gefunden hat und Ordensfrau geworden ist; als sie schon alt war, besuchte der Bischof ihr Kloster, ihr Ordenshaus; er kannte sie nicht; er sah diese kleine, schon gebeugte afrikanische Schwester und sagte zu ihr: »Aber was tun Sie, Schwester?« Bakhita antwortete: »Ich tue dasselbe wie Sie, Exzellenz.« Der Bischof fragte erstaunt: »Aber was?«, und Bakhita darauf: »Exzellenz, wir wollen doch beide dasselbe tun, nämlich den Willen Gottes ausführen.«
Das scheint mir eine sehr schöne Antwort zu sein: Der Bischof und die kleine Schwester, die fast nicht mehr arbeiten konnte, machten in verschiedenen Positionen dasselbe, sie versuchten, den Willen Gottes zu tun, und so waren sie beide auf dem richtigen Platz.
Das scheint mir eine sehr schöne Antwort zu sein: Der Bischof und die kleine Schwester, die fast nicht mehr arbeiten konnte, machten in verschiedenen Positionen dasselbe, sie versuchten, den Willen Gottes zu tun, und so waren sie beide auf dem richtigen Platz.
4 weitere Kommentare von Irapuato
Tina 13 "Hier fällt mir eine kleine Geschichte von der hl. Bakhita ein, dieser wunderbaren afrikanischen Heiligen, die Sklavin im Sudan war, dann in Italien zum Glauben gefunden hat und Ordensfrau geworden ist; als sie schon alt war, besuchte der Bischof ihr Kloster, ihr Ordenshaus; er kannte sie nicht; er sah diese kleine, schon gebeugte afrikanische Schwester und sagte zu ihr: »Aber was tun Sie, Schwester?« Bakhita antwortete: »Ich tue dasselbe wie Sie, Exzellenz.« Der Bischof fragte erstaunt: »Aber was?«, und Bakhita darauf: »Exzellenz, wir wollen doch beide dasselbe tun, nämlich den Willen Gottes ausführen.«
Das scheint mir eine sehr schöne Antwort zu sein: Der Bischof und die kleine Schwester, die fast nicht mehr arbeiten konnte, machten in verschiedenen Positionen dasselbe, sie versuchten, den Willen Gottes zu tun, und so waren sie beide auf dem richtigen Platz."
pt.zenit.org/…/papst-benedikt-…
Tina 13 likes this.
4. Heiliger Vater, in einer Betrachtung beim Kreuzweg im Jahr 2005 sprachen Sie vom Schmutz, den es in der Kirche gibt, und in der Predigt bei der Priesterweihe von Diakonen der Diözese Rom im vergangenen Jahr haben Sie uns gewarnt vor der Gefahr »des Karrierismus, des Versuchs, nach oben zu kommen, sich durch die Kirche eine Stellung zu verschaffen«. Wie können wir uns angesichts dieser Problematik objektiver und möglichst verantwortungsvoll verhalten?
Hier fällt mir eine kleine Geschichte von der hl. Bakhita ein, dieser wunderbaren afrikanischen Heiligen, die Sklavin im Sudan war, dann in Italien zum Glauben gefunden hat und Ordensfrau geworden ist; als sie schon alt war, besuchte der Bischof ihr Kloster, ihr Ordenshaus; er kannte sie nicht; er sah diese kleine, schon gebeugte afrikanische Schwester und sagte zu ihr: »Aber was tun Sie, Schwester?« Bakhita antwortete: »Ich tue dasselbe wie Sie, Exzellenz.« Der Bischof fragte erstaunt: »Aber was?«, und Bakhita darauf: »Exzellenz, wir wollen doch beide dasselbe tun, nämlich den Willen Gottes ausführen.«
Das scheint mir eine sehr schöne Antwort zu sein: Der Bischof und die kleine Schwester, die fast nicht mehr arbeiten konnte, machten in verschiedenen Positionen dasselbe, sie versuchten, den Willen Gottes zu tun, und so waren sie beide auf dem richtigen Platz.
pt.zenit.org/…/papst-benedikt-…