Jerusalem-Abt Nikodemus Schnabel fürchtet „um die Zukunft der Christen“ im Heiligen Land
Jerusalem - Mittwoch, 11. März 2026, 16:00 Uhr.
Der Krieg gegen den Iran hat auch Auswirkungen auf die Situation der Christen im Heiligen Land. So hat die israelische Regierung aus Sicherheitsgründen erst vor Kurzem viele religiöse Stätten schließen lassen. Davon betroffen ist auch die deutschsprachige Dormitio-Abtei auf dem Zionsberg in Jerusalem.
EWTN-Reporter Rudolf Gehrig sprach mit dem dortigen Abt Nikodemus Schnabel OSB über die aktuelle Lage, die dramatische Stunden im Luftschutzbunker und warum der deutsche Geistliche trotz allem sich nicht die Hoffnung nehmen lässt. Abt Nikodemus ist nicht nur für das Benediktinerkloster im Herzen von Jerusalem zuständig, sondern auch für das Priorat Tabgha am See Genezareth.
Abt Nikodemus Schnabel, wir erreichen Sie gerade in Jerusalem. Schildern Sie uns doch mal Ihre gegenwärtige Situation.
Wir sind Krieg gewohnt, aber die jetzige Situation ist für uns neu. Am 3. März 2026 hat um 12 Uhr die Polizei unser Kloster geschlossen. Voraussichtlich …