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Miteinander reden - voneinander lernen
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Das Schima (orthodoxes Mönchsgewand)
Nicht zu verwechseln mit dem Schisma, der Kirchenspaltung, ist das Schima (σχῆμα) Bestandteil des orthodoxen Mönchsgewandes. Nur diejenigen Mönche und Nonnen tragen es, welche die höchsten Gelübde abgelegt haben - in manchen Traditionen wird es sogar nur auf dem Sterbebett verliehen. Man sagt, dass mit diesem Gewand der hl. Erzengel Michael den gefallenen Engel Luzifer bezwungen und gestürzt habe - und es später an den hl. Pachomios weitergegeben habe, als Wappnung gegen die Versuchungen der Dämonen.

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lingualpfeife

richtig...dazu übrigens das Bild des Tages von heute auf der Website

Klaus

Zu vergleichen mit dem Skapulier im lateinischen Ritus

Erscheinung Jesu am See (Joh 21)
Dieses beeindruckende Fresko bringt Joh 21 ins Bild: Oben sieht man den Herrn, der seine Jünger anweist, auf der rechten Seite ihr Netz auszuwerfen, daneben ist das Boot, die 153 gefangenen Fische und der übermütige Petrus, der sofort ins Wasser springt. Unten links sieht man die Szene, wo Jesus dreimal fragt: "Simon, Sohn des Johannes: Liebst du mich" "Weide meine Schafe"

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KOF-BILD zum 01. Mai - "Unerwartete Freude"
In russisch-orthodoxer Tradition begeht man heute einen von über 40 Gedenktagen der Gottesmutter. Üblicherweise gehen diesen Feiertagen Wunder und Heilungen voraus, die später als Ikonographie festgehalten werden.
Das Marienfest des 1. Mai trägt die Überschrift "Unerwartete Freude".
Mittelpunkt um das Geschehen der Ikone ist ein sündhafter Dieb, der dennoch große Liebe zur Gottesmutter hat und regelmäßig vor ihrer Ikone betet. Unmittelbar vor einem geplanten Raubzug findet dieser sich vor der Marienikone ein und bemerkt dabei, dass sich an den Händen des Jesuskindes blutende Wunden gebildet hatten.
Erschrocken stellt sich der Dieb die Frage, wer dieses Phänomen zu verantworten habe, worauf die Gottesmutter ihm zu verstehen gibt, dass dies die Folge seiner und anderer Sünden wäre. Im Anschluss an seine sofortige Reue, spricht Jesus selbst ihm die Vergebung zu, woraufhin der Dieb seine Straftaten nicht mehr weiterführt.
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steffisenior

...schöne Geschichte ... danke 😇

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In russisch-orthodoxer Tradition begeht man heute einen von über 40 Gedenktagen der Gottesmutter. Üblicherweise gehen diesen Feiertagen Wunder und Heilungen voraus, die später als Ikonographie festgehalten werden.
Das Marienfest des 1. Mai trägt die Überschrift "Unerwartete Freude".
Mittelpunkt um das Geschehen der Ikone ist ein sündhafter Dieb, der dennoch große Liebe zur Gottesmutter hat und regelmäßig vor ihrer Ikone betet. Unmittelbar vor einem geplanten Raubzug findet dieser sich vor der Marienikone ein und bemerkt dabei, dass sich an den Händen des Jesuskindes blutende Wunden gebildet hatten.
Erschrocken stellt sich der Dieb die Frage, wer dieses Phänomen zu verantworten habe, worauf die Gottesmutter ihm zu verstehen gibt, dass dies die Folge seiner und anderer Sünden wäre. Im Anschluss an seine sofortige Reue, spricht Jesus selbst ihm die Vergebung zu, woraufhin der Dieb seine Straftaten nicht mehr weiterführt.
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Metropolit Augoustinos beim Grabtuch.
Der Griechisch-orthodoxe Metropolit von Deutschland, Augoustinos, bei der Grablegungszeremonie am orthodoxen Karfreitag 2009
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Der Lanzenstich - Ikonographie.
Darstellung des Lanzenstiches aus einem griechisch-orthodoxen Kloster (Fresko)
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KOF-BILD zum 16. April - Die Fußwaschung (orthodoxes Mosaik)
Heute, amGroßen Donnerstag der orthodoxen Kirchemöchten wir Ihnen ein Mosaik aus dem griechisch-orthodoxen Kloster Osios Loukas präsentieren. Es zeigt die Fußwaschung der Jünger, die nur im Johannesevangelium überliefert ist. Neben diesem Ereignis gedenkt die Orthodoxie selbstverständlich auch der Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums.

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Das letzte Abendmahl (orthodoxe Ikonographie)
(KOF/LMJ) Während am Mittwochmorgen ein drittes Mal die Liturgie der vorgeheiligten Gaben gefeiert wurde, ist der Abendgottesdienst, der ja eigentlich der Morgengottesdienst des Donnerstags ist, von der Krankensalbung geprägt. Im Idealfall kommen hier 7 Priester an einem Ort zusammen, in Erinnerung an das Schriftwort: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben.“ (Jak 5,14)
Die Krankensalbung wird heute jedem anwesenden, orthodoxen Christen gespendet. Während in römisch-katholischer Tradition ein schweres Leiden als Voraussetzung zum Sakramentenempfang gegeben sein muss, geht die orthodoxe Kirche davon aus, dass auch jeder körperlich gesunde Mensch an der Seele leidet, und daher die Stärkung für die Seele niemandem vorenthalten werden kann.
Am Donnerstagmorgen feiert man bereits die Vesper mit anschließender Basiliosliturgie. In …Mehr

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KOF-BILD zum 15. April - die Prosphora (orthodoxes Opferbrot zur Eucharistie)
Im Hinblick auf den Einsetzungstag der Eucharistie werfen wir heute schon einen Blick auf das Opferbrot der byzantinischen Liturgie. Es ist gesäuert und trägt einen großen Stempel. Aus der Mitte wird das "Lamm" herausgetrennt - dieser Teil wird konsekriert und er trägt die Aufschrift "IC - XC - NI - KA" (Jesus Christus wird siegen.) Der Rest des Brotes wird zerkleinert und nach der Liturgie als gesegnetes Brot (Antidoron) verteilt. Im Bildhintergrund sieht man noch die "Lanze", mit der die Gabenbereitung (Proskomidie) vollzogen wird.

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KOF-BILD zum 15. April - die Prosphora (orthodoxes Opferbrot zur Eucharistie)
Im Hinblick auf den orthodoxen Einsetzungstag der Eucharistie werfen wir heute schon einen Blick auf das Opferbrot der byzantinischen Liturgie. Es ist gesäuert und trägt einen großen Stempel. Aus der Mitte wird das "Lamm" herausgetrennt - dieser Teil wird konsekriert und er trägt die Aufschrift "IC - XC - NI - KA" (Jesus Christus wird siegen.) Der Rest des Brotes wird zerkleinert und nach der Liturgie als gesegnetes Brot (Antidoron) verteilt. Im Bildhintergrund sieht man noch die "Lanze", mit der die Gabenbereitung (Proskomidie) vollzogen wird.

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Monika Elisabeth

ah, merci für die rasche Aufklärung! 👏
😇

lingualpfeife

also: Das "Lamm" wird aus der Mitte herausgetrennt - dieses kommt auf die Patene (Diskos) und wird konsekriert.
Des weiteren liegen auf der Patene noch "Gedenkstücke" für Heilige, Lebende und Verstorbene, sodass sich das Bild von Kirche auf dem Diskos wiederfindet: Das Lamm in der Mitte -zu seiner Rechten die Gottesgebärerin, zu seiner Linken der Chor der Heiligen und darunter die streitende Kirche.
Alles, was übrig bleibt, wird zerkleinert und nach der Liturgie als gesegnetes Brot "Antidoron" verteilt. Dieses ist aber NICHT konsekriert.

KOF-BILD zum 14. April - Von der Taufe bis zum Schweißtuch.
Am Dienstag der orthodoxen Großen Woche präsentieren wir Ihnen einen Ausschnitt einer griechischen Ikonostase. Dort sieht man mehrere kleine Ikonen, auf denen biblische Szenen dargestellt sind. Während links die Taufe Jesu gezeigt wird, folgt die Verklärung, die Erweckung des Lazarus und der Einzug in Jerusalem. Das Schweißtuch am rechten Rand weist schon deutlich darauf hin: Leiden, Kreuz und Tod rückt in greifbare Nähe...

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Palmsonntag (Orthodoxes Fresko)
Zu Beginn der orthodoxen Karwoche präsentieren wir Ihnen ein Fresko aus einer griechisch-orthodoxen Klosterkirche bei Thessaloniki

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KOF-BILD zum 13. April - Leidensstationen Christi (orthodox)
Zu Beginn der Großen Woche in der orthodoxen Kirche möchten wir Ihnen ein beeindruckendes Foto einer griechischen Klosterkirche zeigen. Wände und Decken sind hier mit verschiedenen Stationen des Leidensweges Christi bemalt. Links sieht man noch die hetzende Menge, in der Mitte schon den von Soldaten getriebenen Christus, an der Decke erkennt man bereits die Kreuzigung und rechts die Grablegung...

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KOF-BILD zum 11. April - 13. und 14. Kreuzwegstation.
Eine der wohl bekanntesten Darstellungen der westlichen Sakralkunst ist die "Schmerzhafte Gottesmutter", die "Pietà" - Maria, die ihren toten Sohn in den Armen hält und um ihn trauert. Die 14. Kreuzwegstation wendet sich daraufhin noch der Grablegung Jesu zu. Doch es ist noch nicht das letzte Wort gesprochen - am Karsamstag, dem Tag der Grabesruhe Jesu, auch wenn zunächst der Leidensweg beendet ist...

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KOF-BILD zum 10. April - 12. Kreuzwegstation.
"Jesus stirbt am Kreuz", heißt es ganz schlicht in der Betrachtung seines Leidensweges. Der Herr hat ausgelitten, das Opfer ist vollbracht. Was die katholische Kirche heute am Karfreitag besonders bedenkt, ist in der Regel in jedem römischen Hochaltar dargestellt. Im Münster von Bad Mergentheim begegnet man der Besonderheit, dass sogar die beiden Schächer an der Seite Jesu zu finden sind.

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KOF-BILD zum 09. April - Klappern, statt Klingeln.
"Mit dem Gloria am Gründonnerstag fliegen die Glocken nach Rom" Dieser Satz aus dem Volksmund beschreibt den Vorgang, dass am Gründonnerstag Glockengeläut und Orgelspiel bis Ostern verstummen. Während die Gemeide dann "a capella", also ohne Instrumentalbegleitung singt, werden die Glockenzeichen durch Holzklappern ersetzt, die man hier sehr schön auf dem Bild erkennen kann.

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KOF-BILD zum 08. April - 11. Kreuzwegstation.
Die Lage spitzt sich zu - der abgekämpfte Jesus ist den Kalavrienberg hinaufgeklettert und kommt zur Schädelstätte - Golgota wird der Ort genannt, an dem die Soldaten ihm die Kleider geraubt und ihn zu Boden geworfen haben. Jetzt schlagen sie Nägel in seine Hände und Füße und spießen ihn auf am Holz des Kreuzes. Voll Trauer und Schmerz steht seine Mutter am Rand und muss das grausame Schauspiel ertragen...

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KOF-BILD zum 07. April - 8. und 10. Kreuzwegstation.
Jesus hat sich wieder aufgerichtet und ist weiter gegangen Richtung Golgota. Unterwegs begegnet er erst seiner Mutter, dann anderen, weinenden Frauen, doch Jesus ermahnt: "Weint nicht über mich; weint über euch und eure Kinder". Kurz darauf schon wird er seiner Kleider beraubt - die Lage spitzt sich zu, es wird ernst! Kleider rauben heißt, jemandem die Würde nehmen - die letzte große Schmach vor der Kreuzigung, wie es die Bilder von heute zeigen.

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KOF-BILD zum 06. April - 7. und 9. Kreuzwegstation.
Sowohl die 3., die 7. als auch die 9. Station des Kreuzwegs Christi beschreiben den Moment des Hinfallens - wo die Last des Kreuzes zu schwer wird und den Herrn in die Knie drückt. Wir haben deshalb heute diese beiden Stationen in einem Bild zusammengefasst, denn es drängt sich überall die gleiche Frage auf: Was ist unser eigener Anteil an diesem Zusammenbruch, wo liegen unsere Fehler, Schwächen und Sünden, die den Herrn immer wieder in die Knie gehen lassen?

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KOF-BILD zum 05. April - Katholische Palmprozession.
Mit dem Beginn der katholischen Karwoche unterbricht diese Serie kurz den Wechsel mit orthodoxen Bildmotiven und widmet sich ganz den katholischen Vorgängen dieser Woche. Heute sehen wir aus der Vogelperspektive von der Orgelempore aus eine Palmprozession in die Kirche. Direkt hinter dem geschmückten Vortragekreuz ist der Diakon mit dem Evangeliar, im roten Gewand dann der Priester, dahinter noch einige Ministranten, die hier leider keine Palmwedel tragen.

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KOF-BILD zum 04. April - Joseph, der Hymnenschreiber.
Heute feiert die orthodoxe Kirche den Gedenktag eines Heiligen, dem zahlreiche Hymnen und Dichtungen der byzantinischen Tradition zuzuschreiben sind. Joseph, der deshalb auch den Beinamen "Hymnenschreiber" trägt, lebte im 9. Jahrhundert und war des weiteren noch wegweisend im Kampf gegen den Bildersturm - Grund genug, um in dieser täglichen Bilderserie heute seine Ikone zu würdigen.

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