Claudia Seven

Ich bin eine einfache Frau und treu katholisch in der Tradition der kath. Kirche

Claudia Seven

Bischof Emmanuel Korab

Informationen zu Emmanuel Korab und Robert Kirkskothen
Die ungültige Weihe des Robert Kirkskothen aus der Korab Sekte

Claudia Seven

Robert Kirkskothen - Priester ohne Weihe ?

Nicht wenige geschädigte Gläubige bezeichnen wohl zu Recht Robert Kirkskothen als geldgieriger Geld-Jäger und Erbschleicher, der sich mit Vorliebe bei wohlhabenden Traditionalisten einschleicht. Zusätzlich versteht es der falsche Priester und falsche Franziskaner ziemlich gut in die "Opferrolle" zu schlüpfen und sich selbst als "begnadeten glaubenstreuen Priester und Bischof" zu präsentieren. Unter dem Deckmantel der katholischen Tradition und der vermeintlichen katholischen Glaubenstreue gelingt es Robert Kirkskothen, so mein Beichtvater, regelmäßig gutgläubige Christen zu täuschen.
Deshalb warnte die Deutsche Bischofskonferenz eindringlich vor Robert Kirkskothen und seiner betrügerischen Absicht.

Claudia Seven

Die Enttarnung der „Endzeit-Seherin“ Und so läuft das Geschäft

Buch der Wahrheit
Inhalte
Verbreitung
Zur Person „Maria Divine Mercy“
Das Ende von „Maria Divine Mercy“
Weitere Entwicklungen

Das "Buch der Wahrheit“ ist eine Sammlung von 1.335 Botschaften, die eine gewisse „Maria Divine Mercy“ im Zeitraum vom 8. November 2010 bis zum 6. Mai 2015 von der Gottesmutter Maria, von Jesus und von Gott direkt empfangen haben soll. Auf Deutsch werden die Botschaften in 4 Bänden unter dem Titel „Das Buch der Wahrheit“ vertrieben.
Zielgruppe der Botschaften sind vor allem Menschen mit katholischem Glaubenshintergrund, die von der Offenheit der katholischen Kirche gegenüber der Gesellschaft enttäuscht sind und sich eine vorvatikanische, priesterzentrierte Kirche wünschen, die den Menschen klar vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben, um in den Himmel zu kommen.
Inhalte
Die Botschaften sind von einer apokalyptischen Weltsicht geprägt, in der die Wiederkunft von Jesus Christus kurz bevorsteht. Wie im letzten Buch der Bibel, der „Offenbarung des Johannes“ beschrieben, werden als Zeichen der Wiederkunft die Zunahme von Kriegen und Naturkatastrophen benannt. Vor allem aber wird als Vorzeichen dieser Wiederkunft die Abwendung der Menschen von Gott beschrieben die darin sichtbar wird, dass die Menschen vom Glauben abfallen und keine Ehrfurcht mehr vor Gott haben. Dieser „Verfall“ zeigt sich laut den Botschaften besonders darin, dass viele Priester und Bischöfe nicht mehr den „wahren“ Glauben verkünden und die Kirche deshalb von innen her zerstören. Durch die „liturgische und moralische Verwahrlosung“ der Priester werden auch die Gläubigen von Gott weggeführt und Satan preisgegeben. Die Botschaften des „Buches der Wahrheit“ fordern die Gläubigen deshalb dazu auf, sich gegen diesen Verfall zu stellen – durch Rosenkranzgebet, durch Verehrung der Gottesmutter, durch häufiges Beichten, durch regelmäßige Anbetung des Leibes Christi, durch oftmalige Feier der Eucharistie, durch Gebet für die „heiligen“ Priester und durch Kauf von Devotionalien, die von Jesus oder der Muttergottes in den Botschaften aufgetragen wurden. Tätige Nächstenliebe und Einsatz für eine gerechtere Welt spielen bei den Botschaften keine Rolle.
Eine Besonderheit der Botschaft des „Buches der Wahrheit“ besteht darin, dass es im Nachfolger von Papst Benedikt XVI. auf dem Stuhl Petri, Papst Franziskus, jenen „Antichrist“ erkennt, der in Prophezeiungen des Buches schon vor dem Rücktritt von Benedikt XVI. am
13. Februar 2013 angekündigt wurde. In diesen Prophezeiungen hieß es, dass als ein Zeichen der nahen Wiederkunft Christi der amtierende Papst vom Stuhl Petri vertrieben würde, der Antichrist auf den Stuhl Petri kommen und die Kirche von innen her zerstören werde. Nach dem Amtsantritt von Papst Franziskus wurden viele seiner Initiativen zur Öffnung der Kirche und seine kritischen Worte gegen den Klerikalismus und die Priesterzentriertheit der Kirche in den darauffolgenden Prophezeiungen gegeißelt und als Bestätigung dafür genommen, dass er der „Antichrist“ auf dem Stuhl Petri ist.
Verbreitung
Die Botschaften des „Buches der Wahrheit“ fanden vor allem über das Internet Verbreitung. Die englische Originalwebsite (christogifts.com/en/) ist nicht mehr erreichbar, im deutschsprachigen Raum werden die Botschaften über die Homepages Das Buch der Wahrheit - Startseite und www.mutterdererloesung.de nach wie vor vertrieben. Immer wieder werden auch grafisch sehr einfach gehaltene Inserate in regionalen Medien und auf Plakaten mit Inhalten wie z.B.: „Kreuz am Himmel wird (baldige!) ‚Seelenschau‘ ankündigen! www.dasbuchderwahrheit.de“, geschalten. Sie sollen dazu motivieren sich die Homepage anzusehen.
Gezielt werden auch Priester und Bischöfe angeschrieben mit der Aufforderung, die Botschaften des „Buches der Wahrheit“ sehr ernst zu nehmen und unter den Gläubigen zu verbreiten. Dadurch kamen auch innerhalb der katholischen Kirche die Botschaften zu einzelnen rechtskatholischen und charismatischen Gruppen, die gewisse Inhalte der Botschaften durchaus befürworteten und auch die Sicht auf „den Verfall des Glaubens und die Schlechtigkeit der Welt“ teilten. Das führte und führt in betroffenen Pfarrgemeinden zu nicht unerheblichen Verunsicherungen und Verwirrungen.
Da es seit Mai 2015 keine neuen Botschaften mehr gibt, werden die vorhandenen 1.335 Botschaften vor allem auf den beiden genannten deutschsprachigen Homepages rege vermarktet, inklusive Devotionalien- und Bücherverkauf. Es gibt aber auch einzelne (Gebets-)Gruppen, die die Botschaften für authentisch halten und als Weisungen für ihr Leben betrachten.
Zur Person „Maria Divine Mercy“
Recherchen des irischen Theologen und Priesters Ronald Conte jr. und des „Midmay Street“-Blog haben zu Tage gebracht, dass es sich bei „Maria Divine Mercy“ um die irische PR-Frau Mary Carberry handelt, die unter ihrem Mädchenname Mary McGovern seit Beginn der 80-iger Jahre eine PR-Agentur [1] führt. Die Agentur arbeitete erfolgreich und erhielt für ihre Arbeit Anfang der 2000-er Jahre mehrere Auszeichnungen und Preise. 2009 geriet Carberry mit ihrer Firma in finanzielle Turbulenzen und es drohte der Verlust ihres Privatbesitzes, zu dem auch ein ansehnliches Einfamilienhaus im „angesagten“ Dubliner Vorort Malahide gehörte, welches sie viele Jahre davor um € 850.000,- erstanden hatte und mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern, Sarah und David, bewohnte. Die Hypotheken auf das Haus wurden im Jahr 2010 von den Banken fällig gestellt. Einige Monate später begannen die „Eingebungen“ der Botschaften des „Buches der Wahrheit“.
Laut Eigenaussage von „Maria Divine Mercy“ in einem Interview auf „Radio Maria“ am 11.10.2011 wurde sie am 8. November 2010 um 3:00 Uhr morgens wach und hatte ein verändertes Körpergefühl. Das Bild von Jesus, dass sie auf ihrem Nachtkästchen stehen hatte, lächelte sie freundlich an und sie hatte plötzlich das Gefühl sie würde in Besitz genommen und müsse ihre erste Prophezeiung niederschreiben, die ihr direkt von Jesus eingegeben wurde. Ab diesem Zeitpunkt hatte sie über mehrere Jahre fast täglich solche „Eingebungen“.
Zum Zeitpunkt dieser ersten „Eingebung“ hatte Carberry allerdings schon über zwei Jahre für den irischen Seher und Heiler Joe Coleman die Homepage und die Öffentlichkeitsarbeit mit ihrer Agentur gemacht. Sie hat schon vor dem 8. November mit dem oben genannten irischen Priester, Ronald Conte jr., der damals als Spezialist für Erscheinungen galt, kommuniziert und davon berichtet, wie wertvoll die Visionen von Coleman für die Welt seien, und dass sie gemeinsam mit Coleman schon mehrere Visionen gehabt habe.
Diese beiden Gegebenheiten legen die Vermutung nahe, dass Carberry das „Sehergeschäft“ und die spiritistische Welt durch Coleman kennengelernt hat und wohl auch in diese eingeführt wurde. Von einer „plötzlichen Bekehrung“ oder „plötzlichen himmlischen Eingebung“, wie am Anfang des „Buches der Wahrheit“ suggeriert, kann man somit wohl nicht ausgehen.
Dass hinter der Veröffentlichung der Prophezeiungen eine gewisse Form von Kalkül steckten könnte, legt ein weiterer Umstand nahe: Laut Michael Hesemann, Historiker und Autor, der den Fall „Maria Divine Mercy“ für das katholische Internetportal kath.net recherchiert hat, hat sich Carberry schon am 2. Juni 2010, also fünf Monate vor der ersten „Eingebung“, mit einem privaten Facebook-Account als „Maria Divine Mercy“ angemeldet.
Laut Hesemann stand Carberry mit dem aus Deutschland stammenden und in Australien lebenden „Kirchengründer“ Wilhelm Kamm alias „Little Pebble“ in Verbindung. Dieser bestätigte bereits am 18. November 2010 auf seiner Homepage www.marianworldofatonement.org (ist nicht mehr im Netz abrufbar) als erster die „Echtheit“ der Prophezeiungen der „Maria Divine Mercy“ und unterstützte fortan die Verbreitung ihrer Botschaften.
Kamm, 1950 in Köln geboren, ist früh nach Australien ausgewandert und behauptete, dass er sich seit seinem 18. Geburtstag mit der Gottesmutter und mit Gott selbst unterhalten kann. Seit 1983 berichtete er von regelmäßigen Erscheinungen der Mutter Gottes und Jesus, die ihm seine „göttliche Mission“ offenbarten. Er sollte in der Zeit der bevorstehenden Apokalypse die Kirche bis zur Wiederkunft Christi anführen. Als Zeichen der Demut nannte er sich im Gegensatz zu Petrus, dem Felsen, „Little Pebble“, kleiner Kieselstein. Zu diesem Zweck gründete er eine Kommune, die er „Orden des hl. Charbel“ nannte. Dieser Orden wurde 2002 offiziell von der Katholischen Kirche verurteilt. Eine der „Offenbarungen“ Kamms lautete, dass er nach dem Tod von Johannes Paul II der nächste Papst sein würde. Allerdings wurde er 2005, als Johannes Paul II starb, wegen Unzucht mit Minderjährigen zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. 2007 folgte eine weitere Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs eines 15-jährigen Mädchens.
Das Bindeglied zwischen Carberry und „Little Pebble“ ist wahrscheinlich die Schwiegermutter von Kamm, Christine Lammermann. Christine Lammermann lebt noch heute im Hauptquartier Kamms und vertreibt dort Gesundheitsprodukte. Sie zählte zu den aktivsten Promotoren der „Warnungs-Botschaften“ der „Maria Divine Mercy“. Der oben genannte amerikanische Blog „Midway Street“ vermutet in Lammermann sogar eine „Ghostwriterin“ der Botschaften von „Maria Divine Mercy“. Lammermann stand vermutlich über einen gewissen Breffni Cully, der sie auf seiner Google+-Seite als eine von insgesamt nur zwei vorhandenen „Freunden“ führte, mit Carberry in Verbindung.
Cully zählte zu den engsten Vertrauten von Carberry. Er hielt nicht nur unter dem Pseudonym „Joseph Gabriel“ in den USA Seminare über die „Warnung“, sondern hatte gemeinsam mit der Tochter von Mary Carberry, Sarah Carberry, 2012 den Verlag „Trumpet Publishing Limited“ aus der Taufe gehoben. In dessen Tochterunternehmen „Coma Books“ – „Trumpet Publishing Limited“ ist 100% Eigentümerin – das im Februar 2013 als Unternehmen registriert wurde, erschienen sämtliche original- und fremdsprachigen Ausgaben des „Buches der Wahrheit“.
Sarah Carberry zog sich Anfang 2013 wieder aus dem Unternehmen zurück. An ihre Stelle trat nun der deutsche Martin Roth aus Köln, der auch die beiden oben genannten deutschsprachigen Webseiten „Buch der Wahrheit“ und „Mutter der Erlösung“ verantwortet und nach wie vor die deutschsprachigen Ausgaben des „Buches der Wahrheit“ vertreibt, ebenso die diversen Devotionalien, die mit dem Buch der Wahrheit in Verbindung stehen.
Das Ende von „Maria Divine Mercy“
Anfang 2015 erschien das Gratis-E-Buch „The Outing of Mary Carberry“ von Mark Saseen. Saseen ist ein katholischer Blogger, der wie Ronald Conte jr. „Maria Divine Mercy“ auf der Spur war und umfassende Recherchen zu ihr anstellte. In diesem Buch zeigte er die einzelnen Firmenverflechtungen von Carberry auf, auch ihre Verbindungen zu Coleman und Kamm werden penibel dargestellt.
Ein Exemplar des Buches von Saseen gelangte in die Hände des irischen Reporters Michael O´Farrell, der am 1. Februar 2015 in der Sonntagszeitung „The Mail on Sunday“ in einem doppelseitigen Artikel öffentlichkeitswirksam die Identität von „Maria Divine Mercy“ enthüllte. Zuvor hatte er noch mit Carberry Kontakt aufgenommen und um eine Stellungnahme gebeten, auf die sie sehr ungehalten reagierte: „Ich werde mich nicht zu Internet-Trollen äußern, die versuchen, mein Leben zu zerstören, weil ich für jemanden einen Job erledigt habe. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe“, antwortete sie. Auf die Frage des Reporters, um welche Art von „Job“ es sich dabei gehandelt habe und wer ihr Auftraggeber gewesen sei, verlor sie gänzlich die Contenance: „Ich kann mich mit diesem Mist nicht befassen. Tut mir leid. Wenn sie ehrlich diesen Sch… glauben, dann tun sie das!“[2]
Nach der Veröffentlichung des Berichtes fanden die Prophezeiungen alsbald ein Ende. Wurden im Jänner 2015 noch 21 Botschaften veröffentlicht, kamen nach dem „Outing“ am 1. Februar insgesamt nur noch 10 Botschaften zur Veröffentlichung: acht im Februar, eine im März und die letzte am 6. Mai 2015. Der Tonfall dieser letzten Botschaften hat sich gegenüber den Botschaften vor dem 1. Februar spürbar verändert und man merkt, dass hier zu einem Rückzugsgefecht angesetzt wird. So heißt es z.B. in der Botschaft vom 13. Februar 2015: „Meine Mission zur Rettung der Menschheit ist fast abgeschlossen. Meine Restarmee hat sich formiert. Ihr wurdet mit dem Siegel des Lebendigen Gottes, der Medaille der Erlösung und den Kreuzzuggebeten beschenkt. Sie sind eure Waffen im Kampf gegen Meinen Widersacher. Ich werde von jetzt an nur noch zeitweise zu euch sprechen, und durch die Restarmee. Ihr seid nun bereit, eure Waffen aufzunehmen und dafür zu kämpfen, dass Mein Wort an diesem trostlosen Ort am Leben erhalten wird.
Weitere Entwicklungen
Der Artikel von O´Farrell vom 1. Februar hat also die Mutter Gottes und Jesus innerhalb weniger Wochen „zum Schweigen gebracht“, nicht jedoch das „Geschäft“ mit den Botschaften. Der Vertrieb der Schriften und der Verkauf der – preislich vollkommen überhöhten - Devotionalien (die „Medaille der Erlösung“ – ein kleines geprägtes Blechplättchen kostet € 1,-; ein „Skapulier mit Siegelgebet“ – eine Lederschnur mit zwei aufgeklebten Papierblättchen mit Text – bekommt man um € 1,20; ein Holzkreuz mit (Plastik-?)Corpus – das Kreuz „des Siegels des lebendigen Gottes“ – gibt es um schlanke € 33,-; einen Rosenkranz mit den „einzigen authentischen Perlen“ – worin die Authentizität dieser Perlen besteht, geht aus der Preisliste nicht hervor – um € 17,--) schreiten munter voran. Die Geschäftsidee dahinter scheint weiterhin gut zu funktionieren.
Aber auch die Verunsicherung – wie eingangs erwähnt – in so manchen katholischen (Gebets‑) Gruppen ist nach wie vor gegeben, obwohl es schon im April 2014 von Seiten der Erzdiözese Dublin, zu der der Wohnort von McGovern gehört, eine klare Stellungnahme darüber gegeben hat, dass die Privatoffenbarungen der „Maria Divine Mercy“ mit der katholischen Lehre nicht in Einklang zu bringen und deshalb abzulehnen sind.

Claudia Seven

Geistlicher drei Monate nach Priesterweihe tot

Möge dieser Priester Geborgenheit und Heimat in Gott finden. R.I.P.

Claudia Seven

Warnung vor der "Warnung"

Ich habe diese Strafanzeige gegen die MDM Sekte im Internet gefunden
Strafanzeige gegen
Patricia Burkert-Mazur, Talstraße 4, 77855 Achern, Deutschland
wegen Abgabenbetrug, Betrug unter dem Mantel pseudoreligiöser Anliegen, Geldwäsche, Bildung einer kriminellen Vereinigung und anderer in Betracht kommender Delikte.
Geldwäschekonto
Patricia Burkert-Mazur

Postbank München
IBAN: DE24700100800512869800
BIC: PBNKDEFF
Patricia Burkert-Mazur, auch als „Prophetin“ oder „Seherin“ Patricia bekannt
( www.das-haus-lazarus.ch Das Buch der Wahrheit - Startseite www.mutterdererloesung.de ), hat selbst behauptet „Ersatzprophetin“ der MDM Sekte zu sein, nachdem die in Irland unter dem Namen Mary Carberry, McGovern PR, Dublin, in Erscheinung getretene „Endzeitprophetin“ aufgedeckt und zahlreiche strafrechtlich relevante Betrugsdelikte öffentlich wurden. Um Gläubigen zu imponieren bezeichnet sich Mary Carberry als „Maria von der göttlichen Barmherzigkeit“. Aber lesen Sie selbst die durchaus anregende Lektüre einer Rettung in höchster Finanznot:
miriam-verlag.de/artikel/60442
Patricia Burkert-Mazur veröffentlichte mehrere betrügerische und irreführende Spendenaufrufe.
Ähnlich dem „Enkeltrick“ oder „Neffentrick“ agiert Patricia Burkert-Mazur und die Führungsriege der MDM-Sekte (Herzmariens-Sekte und/oder Haus-Lazarus-Sekte genannt) mit dem sogenannten „Glaubenstrick.“ Der Trickbetrug besteht darin den Opfern (in diesem Fall streng gläubige Katholiken und Katholikinnen) durch Vorspiegelung falscher Tatsachen ein „Katholisches Apostolat“, eine „Glaubenstreue katholische Gesinnung“, „Katholische Zielsetzungen“ – und „Katholische Missionierung“ etc. – in Verbindung mit himmlischen Offenbarungen vorzutäuschen um an Bargeld, Spenden, Erbschaften, Sachspenden und Wertgegenstände zu gelangen.
Tatsache ist, dass Patricia Burkert-Mazur zur Führungsriege der MDM Sekte (Herzmariens-Sekte / Haus-Lazarus-Sekte) gehört und maßgeblich am betrügerischen Geschäftsmodell beteiligt ist.
Die Einkünfte der Organisation sind enorm, weniger bedeutend die aus dem Verkauf der Medaillen, aber das Buch („das Buch der Wahrheit“), das sich – so Kirchenkreise – besser verkauft als die Bibel - schwemmt Millionen Euro in die Kasse christogifts.com/de/ Aber die sind immer noch nichts im Vergleich zu den vielen Millionen Euro, die durch Barspenden eingenommen werden! Die MDM Sekte selbst hat den finanziellen Gewinn für 2014 mit über 25 Millionen Euro beziffert. Wie weit die MDM Sekte mit dieser Zahl beeindrucken wollte, kann ich natürlich nicht sagen. Tatsache ist, dass es sich hier um eine Pseudo-Religiöse Einrichtung handelt, die allein auf kommerzielle Gewinnmaximierung ausgerichtet ist und deren unversteuerte Einkünfte jenseits von 40 Millionen Euro liegen dürfte. Das System beruht aus Lug und Trug, die Gläubigen werden abgezockt, die Prophezeiungen werden von den Amtskirchen verworfen und wie der o.e. Bericht aufzeigt, sind sie auch schon mehrfach durch das Zeitgeschehen widerlegt worden. Noch erschreckender ist die Aggressivität, mit der Patricia Burkert-Mazur gegen ihre Gegner vorgehen. Sie werden verunglimpft, verleumdet und falls auch das nichts nützt, nach Mafia-Manier körperlich bedroht. Das habe ich am eigenen Leib verspürt, nachdem ich einigen Gläubigen die Wahrheit über diese „Organisation“ mitgeteilt hatte. Die haben natürlich Patricia Burkert-Mazur mit diesen Erkenntnissen konfrontiert und benannten auch meinen Namen. Was dann folgte entstammt eher einem Thriller, denn der Wirklichkeit. Ich war durch die Wucht des Angriffs vollkommen überrascht. Meine Familie, meine Freunde wurden bedroht und vor allem versuchte man, meinen Arbeitgeber dazu zu bewegen, mich zu entlassen! Jedenfalls scheint die Interessenslage ausreichend, um Gangster aus dem Rotlichtmilieu zu beschäftigen, die abspenstige Gläubige oder Gegner einschüchtern sollen.
Ein interessanter Aspekt dürfte sein, dass Patricia Burkert-Mazur im Zusammenhang mit der von ihr geleiteten Herzmariens-Treffen, unter verschiedensten Namen und mit offenbar gefälschten amtlichen Lichtbildausweise Hotelzimmer buchte.
Nachfolgend von kath.net einige Informationen, die das Gesamtbild abrunden! Es ist hervorzuheben, dass die Prophezeiungen widersprüchlich zur christlichen Lehre und vor allem mit drohenden Vorzeichen versehen sind. Interessant ist auch der Umstand, dass Patricia Burkert-Mazur es bisher verstanden hat, dass das öffentliche Interesse auf das Geschehen in Dublin konzentriert blieb. Patricia Burkert-Mazur hat die Fassade perfekt organisiert!
Neben den hier vermerkten Informationen sind noch eine Unzahl von Informationen im Internet über die Sekte selbst zu finden. Auch das Erzbistum Köln wird sicherlich gerne mit weitergehenden Informationen helfen, wenn sie dazu aufgefordert wird.
Mit wüsten Beschimpfungen reagierte die selbsternannte „letzte Prophetin Gottes“ ("Die Wahrheit") auf ihre Entlarvung durch irische Journalisten. Folgen eines entlarvenden kath.net-Berichtes.
Von Michael Hesemann: München (kath.net) „Entweder nehmt ihr das Wort Gottes an, das von Ihm festgeschrieben ist, oder ihr nehmt es nicht an“ – so lautete eine der letzten Botschaften, die von der „Mutter der Erlösung“, wie sie die Gottesmutter nennt, am 7. Januar 2015 der selbsternannten irischen Prophetin „Maria Divine Mercy“ diktiert wurde. Seit 2010 besuchten Hunderttausende ihre professionell gestaltete website „thewarningsecondcoming.com“ oder das deutsche Gegenstück „dasbuchderwahrheit.de“, um fast täglich mit den neuen apokalyptischen Schreckensbotschaften der „Warnung“ versorgt zu werden. Kometen würden im All kollidieren, hieß es dort, China und Russland durch schwere Erdbeben verwüstet, ein dritter Weltkrieg drohe, in Rom würde der Papst gestürzt und aus der Stadt gejagt und „der falsche Prophet“ den Stuhl Petri besetzen, um die Herrschaft des Antichristen vorzubereiten. Besonderen Auftrieb bekam die Sekte der „Maria Divine Mercy“, als Papst Benedikt XVI. im Februar 2013 aus Gesundheitsgründen von seinem Amt zurücktrat. Von Anfang an stand für sie fest, dass Papst Franziskus, der unkonventionelle Argentinier, der vorhergesagte „falsche Prophet“ sein musste.
Doch es dauerte nicht lange, da wurde die selbsternannte Prophetin, die zunächst anonym geblieben war, demaskiert. Katholische Blogger aus Irland wie Mark Saseen oder der Theologe und Erscheinungsexperte Ronald Conte Jr. waren die ersten, die „Maria Divine Mercy“ als die irische PR-Lady Mary Carberry, die im Geschäftsleben unter ihrem Mädchennamen Mary McGovern auftritt, enttarnten. Für kath.net überprüfte ich die von ihnen als Beweis präsentierten Handelsregistereinträge, bekam weitere Informationen durch renommierte Auskunfteien und fand Berichte über Mary McGovern und ihre Firmen in der irischen Presse, die deutlich bestätigten, dass hier aus Geltungsbedürfnis und finanziellen Interessen agiert und aus ziemlich trüben Quellen geschöpft wurde. Vor ihrer eigenen Karriere als „Seherin“ arbeitete PR-Dame Mary McGovern für den irischen Hellseher und Geistheiler Joe Coleman, der mit falschen Marienerscheinungen bekannt wurde und für einen Skandal sorgte, als er ein falsches „Sonnenwunder“ ankündigte, in dessen Folge fünf Gläubige ihr Augenlicht verloren. Noch beunruhigender war die Verbindung zu Wilhelm Kamm aus Köln, der sich „Little Pebble“ nennt und in Australien zum Sektengründer wurde. Auch Kamm behauptete, Offenbarungen Jesu und der Gottesmutter zu empfangen, die ihn als Endzeitpapst zum Nachfolger des hl. Johannes Paul II. auserkoren hätten. Doch ausgerechnet im Todesjahr des großen Polen, 2005, stand Kamm vor Gericht und wurde wegen Unzucht mit einer Minderjährigen zu dreieinhalb Jahren Haft, wegen eines zweiten Falls 2007 zu weiteren fünfzehn Jahren verurteilt. Im November 2014 wurde er wegen guter Führung vorzeitig entlassen. Verteidigt hatte er sich mit der Behauptung, Gott habe ihn, wie Abraham, erkoren, zum Stammvater eines neuen auserwählten Volkes zu werden und deshalb „12 Königinnen und 72 Prinzessinnen“ um sich zu sammeln. Kamm empfiehlt seinen (nach eigenen Angaben) 750.000 Anhängern nicht nur das „Buch der Wahrheit“ von Maria Divine Mercy, sondern steht, wie sein „Bischof“ Malcolm Broussard auf Nachfrage erklärte, auch mit der „Seherin“ „in privatem Kontakt“. In einem Handschreiben an den irischen Blogger Mark Saseen bestätigte Kamm am 8. Juli 2014: „Ich kenne Maria Divine Mercy seit 2011“ und bezeichnete sie als seine „kleine Schwester“. Tatsächlich ist „Marias“ Geschäftspartner, der irische Zahnarzt und Investor Breffni „Joseph Gabriel“ Cully mit Kamms Schwiegermutter Christine Lammermann befreundet, die zumindest der irische Theologe Ronald Conte für die Ghostwriterin der irischen „Prophetin“ hält.
Ein kath.net-Bericht und seine Folgen
Die Veröffentlichung dieser Fakten auf kath.net unter dem Titel „Die Hintergründe der Warnung“ am 25. November 2013 sorgte in Deutschland, Österreich und der Schweiz für einiges Aufsehen. Die Schweizer Initiative „Katholiken für Papst und Kirche“, unterstützt durch den Miriam-Verlag, druckten einige Tausend Flugblätter „Neues von der ‚Warnung‘. Nein zur Kirchenspaltung“, um der grassierenden Hysterie speziell im bislang gut katholischen Milieu entgegenzuwirken. Darauf reagierte der deutsche Geschäftspartner von „Maria Divine Mercy“, der Kölner Martin Roth, mit einer 34seitigen „Stellungnahme“. Doch statt auch nur eine einzige Behauptung des Flugblattes und unserer Recherchen zu widerlegen, bestätigte er sie nur. Ja, „Maria Divine Mercy“ ist tatsächlich Mary McGovern-Carberry, „die Fakten über die geschäftlichen Aktivitäten von Mary, die man über eine Auskunftei in Erfahrung bringen kann“, seien korrekt dargestellt. Man habe sie nur falsch interpretiert. Natürlich, so Roth, sei es eine üble Verleumdung, zu behaupten, Maria Divine Mercy habe sich selbst diesen Namen oder den Titel einer „Prophetin“ verliehen. Nein, so Roth im O-Ton, „Mary hat sich niemals selber den Namen ‚Maria von der göttlichen Barmherzigkeit‘ gegeben. Jesus selbst hat ihr den Namen gegeben.“
Doch auch diese Behauptung ist zwischenzeitlich widerlegt worden. Denn nach Angaben des „Buches der Warnung“ hatte „Maria Divine Mercy“ ihre erste „Begegnung“ mit Jesus am 9. November 2010. Damals, so schreibt sie, sei sie gegen 3.00 Uhr nachts aufgewacht, habe ein Kribbeln am ganzen Körper gespürt und das Jesus-Bild, das auf ihrem Nachtisch stand, habe sie angelächelt, als sie den Drang verspürte, etwas niederzuschreiben. Durch automatisches Schreiben, eine okkulte Praxis also, soll sie damals die erste Botschaft empfangen haben: „Maria wurde gesagt, dass die Wiederkunft Christi unmittelbar bevorsteht und dass sie der letzte Bote, der letzte Prophet ist. Ihr wurde gesagt, dass sie der siebte Bote, der siebte Engel ist, welcher der Welt den Inhalt der Siegel im Buch der Offenbarung verkünden wird … das Buch der Wahrheit, das im Buch Daniel für die Endzeit vorausgesagt worden ist.“ Tatsächlich aber wandte sie sich schon am 1. November 2010 an Ronald Conte, den Mann, der sie später entlarven sollte, und mit dem sie über sein Interesse an Joe Coleman in Kontakt gekommen war. In einem persönlichen Schreiben erklärte sie ihm, wohlbemerkt acht Tage vor ihrer „ersten Erscheinung“, sie habe bereits „seit Monaten“ gemeinsam mit Coleman Visionen empfangen. Dabei sei ihr auch die polnische Heilige Schwester Faustyna erschienen, auf die die Verehrung der „Göttlichen Barmherzigkeit“ zurückgeht. Doch noch früher, nämlich am 2. Juni 2010, also ganze fünf Monate vor der ersten „offiziellen Erscheinung“, meldete sich Mary McGovern als „Maria Divine Mercy“ mit der internen ID 100001157648678 auf Facebook an!
Ein Jahr der falschen Prophezeiungen
Trotz dieser Enthüllungen verlief das Jahr 2014 noch relativ ruhig für die „Seherin“, schien ihr Erfolg nur wenig getrübt. Dabei musste kritischen Beobachtern längst aufgefallen sein, dass ihre Prophezeiungen, je konkreter sie wurden, immer häufiger wie Luftblasen zerplatzten.
Am 25. Dezember 2013 etwa will sie von Jesus selbst eine alarmierende Botschaft empfangen haben: “Nächste Weihnachten wird die Feier meiner Geburt durch eine große Zeremonie ersetzt werden“, heißt es darin, würde die Kirche unter Papst Franziskus „dem Gott der sozialen Gerechtigkeit applaudieren, den Menschenrechten und dem Geld, das, wie sie sagen, für die Hungernden der Welt gesammelt wird.“ Und was war? Weihnachten wurde 2014 gefeiert wie alle Jahre wieder – nämlich mit einem feierlichen Pontifikalamt im Petersdom statt eines Charity Events.
Am 24. Januar 2014 behauptete die angebliche „Mutter der Erlösung“ – so nennt Maria Divine Mercy die Gottesmutter - sie werde schon „in diesem Frühjahr beginnen … bei allen Mariengrotten, die von der Kirche meines Sohnes anerkannt wurden“, noch einmal zu erscheinen und nannte ausdrücklich Lourdes, Fatima, la Salette, Guadalupe und Garabandal als Stationen ihres neuerlichen Wirkens. Natürlich konnte man sich schon damals wundern, dass in der Prophezeiung von „allen Mariengrotten“ die Rede war, obwohl es eine solche doch nur in Lourdes gab; doch wer wollte denn schon so kleinlich sein. Doch dann endete das Frühjahr mit dem Sommeranfang 2014 und nichts war geschehen. Bis heute, ein Jahr später, ist es an keinem der genannten Orte zu einer weiteren Marienerscheinung gekommen.
Aber am 12. Februar ließ die gleiche „Mutter der Erlösung“ ihre irische „Prophetin“ wissen, „bald“ würde das Ave Maria abgeschafft werden – das, wohlbemerkt, gerade von Papst Franziskus, der so marienfromm ist, dass er vor und nach jeder Auslandsreise in S. Maria Maggiore die Gottesmutter um ihren Beistand bittet.
So verkamen die „himmlischen Offenbarungen“ immer mehr zur Lachnummer unter Insidern, die sich darüber mokierten, dass weder die Prophetin noch ihre himmlischen Quellen – darunter Gottvater selbst! – die Heilige Schrift oder das kirchliche Brauchtum genauer zu kennen schienen. So waren bei „Maria Divine Mercy“ gleich alle zwölf Jünger des Herrn arme Fischer (so offenbart am 1.9.2013; tatsächlich waren nur vier der zwölf Apostel Fischer), während eine Novene bei ihr nur sieben Tage lang gebetet wird (so laut Botschaft vom 1. Dezember 2013).
Eine Medaille wird promotet
Stattdessen war die Seherin 2014 vor allem damit beschäftigt, ihre „Medaille der Erlösung“ zu promoten und unter das gläubige Volk zu bringen. Gleich zu Jahresbeginn, am 20. Januar 2014, hatte „Maria Divine Mercy“ die folgende Botschaft niedergeschrieben:
„Mein liebes Kind, Gott will jeden einzelnen Menschen aus jeder einzelnen Glaubensrichtung retten, ebenso wie diejenigen, die Seine Existenz und die Existenz Seines Sohnes, Jesus Christus, leugnen. Das ist der Grund, warum Menschen jeden Alters, jeder Kultur und jeder Konfession eine Medaille der Erlösung erhalten müssen.(…) Begeht nicht den Fehler, diese Medaille abzulehnen, denn sie ist für die ganze Welt bestimmt, und viele Wunder werden mit ihr verknüpft sein. (...) Bitte stellt sicher, dass die Medaille der Erlösung so vielen Menschen wie möglich zur Verfügung gestellt wird.“
Am 25. März betonte sie noch einmal die Heilsnotwendigkeit einer größtmöglichen Verbreitung dieser Medaille: „Die Medaille der Erlösung wird Milliarden von Seelen bekehren, und deshalb wird vom Teufel jede Anstrengung unternommen werden, sie zu stoppen.“ Sogar einen eigenen Feiertag, den 4. Juni, bestimmte sie für die „Mutter der Erlösung“ und in einem „Kreuzzugsgebet“ flehte sie den Himmel um Schutz für all jene an, die ihre Medaille fleißig verbreiten.
Im Juni 2014 schließlich kam die lange angekündigte Devotionalie auch endlich auf den Markt. Das Design stammte von dem gleichen Werbe- und Firmenlogo-Designer in San Diego/Kalifornien, der auch das „Siegel des Lebendigen Gottes“ entworfen hat, ein Blatt Papier mit einem speziellen Gebet und einem roten Siegel, das dem Besitzer Schutz vor dem Antichristen garantieren soll. Auf der Vorderseite zeigt sie die Gottesmutter mit gefalteten Händen und der Dornenkrone auf dem Haupt, auf der Rückseite durchkreuzt ein „S“ wie eine Schlange das „M“ Mariens, dessen vertikale Balken dem ganzen das Erscheinungsbild eines Dollarzeichens verleihen. Abgerundet wird das Design durch zwei gekreuzte Schwerter, was irgendwie an Offenbarung 12 erinnern soll, obwohl dort von nur einem Schwert die Rede ist; die „Frau der zwei Schwerter“ kennen wir eher aus den Tarotkarten des britischen Freimaurers Arthur Edward Waite.
Doch was an der Medaille, die „Milliarden“ Menschen erlösen soll, vor allem erstaunte, war ihr Preis, der bei einem stolzen Euro pro Stück liegen sollte. Und da sich die irische Seherin nicht mit Kleingeld abgibt, wurden die Medaillen auch nur in Tüten a 25 Stück, also für 25 Euro Mindestbestellwert abgegeben. Zum Vergleich: Die „Wundertätige Medaille“ der Katharina Labouré wird für 10 Cent/Stück vertrieben, das Heiligtum in der Rue du Bac in Paris verschickt sie sogar gratis, allein gegen einen frankierten Rückumschlag.
Interessant jedenfalls ist die Vertriebsstruktur der Medaille. Zunächst trat im Februar 2014 eine Firma namens „Salus Gifts“ als ihr „exklusiver globaler Vertrieb“ auf und nahm Vorbestellungen entgegen. Doch die Firmenadresse in London erwies sich bei genauerer Recherche als reine Briefkastenfirma. Zudem war das Unternehmen weder in England, Irland oder den USA im Handelsregister eingetragen. Im März verschwand „Salus Gifts“ vom Internet. Stattdessen gründete „Maria Divine Mercys“ deutscher Verleger, der Kölner Martin Roth, in Irland die Firma „Unico Distribution Limited“, die wieder unter einer Londoner Briefkastenadresse gemeldet war. Der Unico-Vertrieb hatte einen einzigen Klienten, den „Online Christian Gift Shop – Salvido“, den Roth zwei Tage später als website salvido.com registrieren ließ. Über sie sollten fortan alle MDM-Produkte verkauft werden. Weshalb ein Deutscher diese Firmen in Irland und mit einer Londoner Adresse anmeldet, ist offensichtlich: In Irland sind christliche Devotionalien von der Steuer befreit.
Am 31. Mai 2014 heiratete Mary McGovern-Carberrys Tochter Sarah Carberry, ein Ex-Model der Agentur „Elite“ und selbst mit diversen Firmen in der Modebranche tätig, ihren langjährigen Freund Niall Wood in der St. Sylvester-Kirche von Malahide bei Dublin, dem Villen-Vorort am Meer, in dem Mary seit 1998 residiert. Fotos der Hochzeit, die auf Facebook erschienen, zeigen nicht nur, dass die 59jährige Mary bereits Großmutter ist; Sarahs Tochter war gerade vier Jahre alt geworden. Ihr Sohn David postete ebenfalls Bilder, die von einem seiner Freunde mit den Worten „Ich wette, das war das erste Mal, dass Du in einer Kirche warst!“ kommentiert wurden. Fotos von diesem Tag zeigen Mary McGovern-Carberry, die letzte Prophetin Gottes, in einem schicken Kleid mit schwarzweißem Leopardenmuster, einer auffälligen Muschelkette und einem exzentrischen Hut, der eher nach Ascot als nach Apokalypse aussah. Nur die „Medaille der Erlösung“ sucht man in ihrem auffälligen Dekolleté vergebens. Und das lag nicht an Vertriebsschwierigkeiten. Auch als Mary und Sarah am 14. November beim Lidl-Weihnachtsempfang in Dublin fotografiert wurden, trugen sie auffälligen Schmuck – nur eben keine „Medaille der Erlösung“. Könnte es sein, dass die „Prophetin“ selbst nicht an ihre Offenbarungen glaubt?
Anfang Januar 2015 erschien Mark Saseens Buch „The Outing of Mary Carberry“ als Gratis-E-Book, in dem auf 101 Seiten die seltsamen Firmenkonstrukte und Verbindungen der „Prophetin“ zu Kamm und Coleman dargestellt sind. Darin veröffentlicht Saseen auch einen Handelsregistereintrag vom 10. Dezember 2013, in dem Breffini Cully und Martin Roth bereits eine GmbH anmeldeten, die sich auf „den Vertrieb religiöser Artikel“, darunter ausdrücklich „Medaillen“, spezialisieren sollte. Das war, wohlbemerkt, ganze 40 Tage, bevor die „Mutter der Erlösung“ um die Herstellung einer solchen Medaille bat, was die Frage erlaubt, ob nicht Roth und Cully die wahren Propheten sind oder zumindest über gute Vorahnungen verfügen. Noch brisanter wird das Dokument dadurch, dass die beiden Unterschriften von niemand anderem als Mary McGovern mit ihrer eigenen Signatur beglaubigt wurden, die als Berufsbezeichnung „Beraterin PR“ angab!
Die Apokalypse der Maria Divine Mercy
Ein Exemplar von Saseens Buch gelangte in die Hände von Michael O’Farrell, einem Reporter der irischen Sonntagszeitung „The Mail on Sunday“, der Saseens Angaben überprüfte und bestätigen konnte. Die Folge war, was man getrost als „Die Apokalypse der Maria Divine Mercy“ bezeichnen kann. Am 1. Februar 2015 wurde ihre Identität auf einer
Doppelseite der Zeitung enthüllt: „Irischer Zahnarzt, PR-Guru und Tochter gehören zu Sekte, die Botschaften von Gott empfängt“, lautet die Überschrift in fetten Lettern. Im Zentrum des Berichtes prangt ein großformatiges Foto von Mary McGovern-Carberry und der hübschen Sarah – beide erneut ohne „Medaille der Erlösung“. Doch O’Farrell wäre kein anständiger Journalist gewesen, wenn er nicht die Betroffene mit den Ergebnissen seiner Recherchen konfrontiert und sie um einen Kommentar aus ihrer Sicht gebeten hätte. Nachdem weder sie noch Cully auf seine schriftliche Anfrage hin reagiert hatten, stellte er sie vor ihrem Haus in Malahide. Höflich stellte der Reporter sich vor und bat sie um eine Stellungnahme, doch die „letzte Prophetin Gottes“ reagierte ungehalten. „Ich werde mich nicht zu Internet-Trollen äußern, die versuchen, mein Leben zu zerstören, weil ich für jemanden einen Job erledigt habe. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe“, antwortete sie. Auf die Frage des Reporters, um welche Art von „Job“ es sich dabei gehandelt habe und wer ihr Auftraggeber gewesen sei, verlor sie gänzlich die Contenance: „Ich kann mich mit diesem Mist nicht befassen. Tut mir leid. Wenn sie ehrlich diesen Sch… glauben, dann tun sie das!“
Natürlich hatte ihr der Journalist dabei ein Aufnahmegerät hingehalten. Die Audiodatei legte er Ed Primeau vor, einem forensischen Sprachanalysten mit 30jähriger Erfahrung, der von Gerichten in Irland und den USA konsultiert wird. Er verglich O’Farrels Aufnahme der wütenden Mary McGovern-Carberry mit dem einzigen Radiointerview, das „Maria Divine Mercy“ im Oktober 2011 dem kleinen amerikanischen katholischen Radiosender WTMR in Philadelphia gegeben hatte. Vier Tage lang studierte Primeau die beiden Aufnahmen, dann gab er sein Urteil ab. „Mit 90 %iger Sicherheit“ – was, wie der Experte versichert, der höchstmögliche Wert ist – spricht in beiden Fällen die gleiche Frau. „Maria Divine Mercy“ ist tatsächlich die PR-Dame Mary McGovern-Carberry! Auch dieses Ergebnis wollte Mary McGovern nicht kommentieren. Ist sie selbst die Urheberin ihrer „Botschaften“ oder hat sie tatsächlich einen Auftraggeber, vielleicht Kamm aus dem Gefängnis oder der schwerreiche Cully?
Wir wissen es nicht. Sie mag ihre Rolle gut gespielt haben, doch sie hat damit Zehntausende guter Katholiken in die Verwirrung geführt. Sich selbst hat sie schon dadurch, dass sie ein Schisma propagierte, ipse facto exkommuniziert.
„Bis zu einem gewissen Grad ist die Ansicht, dass nette Mädchen nicht reich werden können, wahr“, hatte sie dem irischen „Independent“ im September 2008 erklärt, „erfolgreiche Menschen sind zu 80 % ihrer Zeit angenehm, nett und ruhig; aber sie können auch rücksichtslos sein. Eine gewisse Skrupellosigkeit ist in jeder Frau, die Erfolg hat.“ Und: „Wir sind von reichen Frauen fasziniert, gleich, wie sie ihr Vermögen gemacht haben. Je reicher sie sind, je mehr sind sie unsere Idole.“ Sicher ist nur, dass im schnellen Reichtum ihre Motivation zu suchen ist.
Das Urteil der Kirche zu ihren „Offenbarungen“ steht schon seit fast einem Jahr fest. Als bekannt wurde, dass sie im Dubliner Vorort Malahide wohnt, fühlte sich ihr Bischof zu einer Stellungnahme veranlasst, kath.net hat berichtet. Zu Ostern 2014 erschien sie erstmals auf der Website der Erzdiözese Dublin: „Erzbischof (Diarmuid) Martin möchte klarstellen, dass diese Botschaften und angeblichen Visionen von der Kirche nicht anerkannt sind und viele der Texte im Widerspruch zur katholischen Theologie stehen. Diese Botschaften sollten nicht von Mitgliedern der katholischen Kirche verbreitet oder verwendet werden.“ Bleibt zu hoffen, dass sich auch alle Katholiken daran halten!
wordpress.com/updates/
http://michaelhesemann.info/6_12.html

Claudia Seven

Warnung vor der "Warnung"

miriam-verlag.de/artikel/60442.pdf

Claudia Seven

Die große Warnung und ihre urkomische Nachahmung durch MDM

Ich habe im Internet diese Strafanzeige gegen die MDM Sekte gefunden.
Strafanzeige gegen
Patricia Burkert-Mazur, Talstraße 4, 77855 Achern, Deutschland
wegen Abgabenbetrug, Betrug unter dem Mantel pseudoreligiöser Anliegen, Geldwäsche, Bildung einer kriminellen Vereinigung und anderer in Betracht kommender Delikte.
Geldwäschekonto
Patricia Burkert-Mazur

Postbank München
IBAN: DE24700100800512869800
BIC: PBNKDEFF
Patricia Burkert-Mazur, auch als „Prophetin“ oder „Seherin“ Patricia bekannt
( www.das-haus-lazarus.ch Das Buch der Wahrheit - Startseite www.mutterdererloesung.de ), hat selbst behauptet „Ersatzprophetin“ der MDM Sekte zu sein, nachdem die in Irland unter dem Namen Mary Carberry, McGovern PR, Dublin, in Erscheinung getretene „Endzeitprophetin“ aufgedeckt und zahlreiche strafrechtlich relevante Betrugsdelikte öffentlich wurden. Um Gläubigen zu imponieren bezeichnet sich Mary Carberry als „Maria von der göttlichen Barmherzigkeit“. Aber lesen Sie selbst die durchaus anregende Lektüre einer Rettung in höchster Finanznot:
miriam-verlag.de/artikel/60442
Patricia Burkert-Mazur veröffentlichte mehrere betrügerische und irreführende Spendenaufrufe.
Ähnlich dem „Enkeltrick“ oder „Neffentrick“ agiert Patricia Burkert-Mazur und die Führungsriege der MDM-Sekte (Herzmariens-Sekte und/oder Haus-Lazarus-Sekte genannt) mit dem sogenannten „Glaubenstrick.“ Der Trickbetrug besteht darin den Opfern (in diesem Fall streng gläubige Katholiken und Katholikinnen) durch Vorspiegelung falscher Tatsachen ein „Katholisches Apostolat“, eine „Glaubenstreue katholische Gesinnung“, „Katholische Zielsetzungen“ – und „Katholische Missionierung“ etc. – in Verbindung mit himmlischen Offenbarungen vorzutäuschen um an Bargeld, Spenden, Erbschaften, Sachspenden und Wertgegenstände zu gelangen.
Tatsache ist, dass Patricia Burkert-Mazur zur Führungsriege der MDM Sekte (Herzmariens-Sekte / Haus-Lazarus-Sekte) gehört und maßgeblich am betrügerischen Geschäftsmodell beteiligt ist.
Die Einkünfte der Organisation sind enorm, weniger bedeutend die aus dem Verkauf der Medaillen, aber das Buch („das Buch der Wahrheit“), das sich – so Kirchenkreise – besser verkauft als die Bibel - schwemmt Millionen Euro in die Kasse christogifts.com/de/ Aber die sind immer noch nichts im Vergleich zu den vielen Millionen Euro, die durch Barspenden eingenommen werden! Die MDM Sekte selbst hat den finanziellen Gewinn für 2014 mit über 25 Millionen Euro beziffert. Wie weit die MDM Sekte mit dieser Zahl beeindrucken wollte, kann ich natürlich nicht sagen. Tatsache ist, dass es sich hier um eine Pseudo-Religiöse Einrichtung handelt, die allein auf kommerzielle Gewinnmaximierung ausgerichtet ist und deren unversteuerte Einkünfte jenseits von 40 Millionen Euro liegen dürfte. Das System beruht aus Lug und Trug, die Gläubigen werden abgezockt, die Prophezeiungen werden von den Amtskirchen verworfen und wie der o.e. Bericht aufzeigt, sind sie auch schon mehrfach durch das Zeitgeschehen widerlegt worden. Noch erschreckender ist die Aggressivität, mit der Patricia Burkert-Mazur gegen ihre Gegner vorgehen. Sie werden verunglimpft, verleumdet und falls auch das nichts nützt, nach Mafia-Manier körperlich bedroht. Das habe ich am eigenen Leib verspürt, nachdem ich einigen Gläubigen die Wahrheit über diese „Organisation“ mitgeteilt hatte. Die haben natürlich Patricia Burkert-Mazur mit diesen Erkenntnissen konfrontiert und benannten auch meinen Namen. Was dann folgte entstammt eher einem Thriller, denn der Wirklichkeit. Ich war durch die Wucht des Angriffs vollkommen überrascht. Meine Familie, meine Freunde wurden bedroht und vor allem versuchte man, meinen Arbeitgeber dazu zu bewegen, mich zu entlassen! Jedenfalls scheint die Interessenslage ausreichend, um Gangster aus dem Rotlichtmilieu zu beschäftigen, die abspenstige Gläubige oder Gegner einschüchtern sollen.
Ein interessanter Aspekt dürfte sein, dass Patricia Burkert-Mazur im Zusammenhang mit der von ihr geleiteten Herzmariens-Treffen, unter verschiedensten Namen und mit offenbar gefälschten amtlichen Lichtbildausweise Hotelzimmer buchte.
Nachfolgend von kath.net einige Informationen, die das Gesamtbild abrunden! Es ist hervorzuheben, dass die Prophezeiungen widersprüchlich zur christlichen Lehre und vor allem mit drohenden Vorzeichen versehen sind. Interessant ist auch der Umstand, dass Patricia Burkert-Mazur es bisher verstanden hat, dass das öffentliche Interesse auf das Geschehen in Dublin konzentriert blieb. Patricia Burkert-Mazur hat die Fassade perfekt organisiert!
Neben den hier vermerkten Informationen sind noch eine Unzahl von Informationen im Internet über die Sekte selbst zu finden. Auch das Erzbistum Köln wird sicherlich gerne mit weitergehenden Informationen helfen, wenn sie dazu aufgefordert wird.
Mit wüsten Beschimpfungen reagierte die selbsternannte „letzte Prophetin Gottes“ ("Die Wahrheit") auf ihre Entlarvung durch irische Journalisten. Folgen eines entlarvenden kath.net-Berichtes.
Von Michael Hesemann: München (kath.net) „Entweder nehmt ihr das Wort Gottes an, das von Ihm festgeschrieben ist, oder ihr nehmt es nicht an“ – so lautete eine der letzten Botschaften, die von der „Mutter der Erlösung“, wie sie die Gottesmutter nennt, am 7. Januar 2015 der selbsternannten irischen Prophetin „Maria Divine Mercy“ diktiert wurde. Seit 2010 besuchten Hunderttausende ihre professionell gestaltete website „thewarningsecondcoming.com“ oder das deutsche Gegenstück „dasbuchderwahrheit.de“, um fast täglich mit den neuen apokalyptischen Schreckensbotschaften der „Warnung“ versorgt zu werden. Kometen würden im All kollidieren, hieß es dort, China und Russland durch schwere Erdbeben verwüstet, ein dritter Weltkrieg drohe, in Rom würde der Papst gestürzt und aus der Stadt gejagt und „der falsche Prophet“ den Stuhl Petri besetzen, um die Herrschaft des Antichristen vorzubereiten. Besonderen Auftrieb bekam die Sekte der „Maria Divine Mercy“, als Papst Benedikt XVI. im Februar 2013 aus Gesundheitsgründen von seinem Amt zurücktrat. Von Anfang an stand für sie fest, dass Papst Franziskus, der unkonventionelle Argentinier, der vorhergesagte „falsche Prophet“ sein musste.
Doch es dauerte nicht lange, da wurde die selbsternannte Prophetin, die zunächst anonym geblieben war, demaskiert. Katholische Blogger aus Irland wie Mark Saseen oder der Theologe und Erscheinungsexperte Ronald Conte Jr. waren die ersten, die „Maria Divine Mercy“ als die irische PR-Lady Mary Carberry, die im Geschäftsleben unter ihrem Mädchennamen Mary McGovern auftritt, enttarnten. Für kath.net überprüfte ich die von ihnen als Beweis präsentierten Handelsregistereinträge, bekam weitere Informationen durch renommierte Auskunfteien und fand Berichte über Mary McGovern und ihre Firmen in der irischen Presse, die deutlich bestätigten, dass hier aus Geltungsbedürfnis und finanziellen Interessen agiert und aus ziemlich trüben Quellen geschöpft wurde. Vor ihrer eigenen Karriere als „Seherin“ arbeitete PR-Dame Mary McGovern für den irischen Hellseher und Geistheiler Joe Coleman, der mit falschen Marienerscheinungen bekannt wurde und für einen Skandal sorgte, als er ein falsches „Sonnenwunder“ ankündigte, in dessen Folge fünf Gläubige ihr Augenlicht verloren. Noch beunruhigender war die Verbindung zu Wilhelm Kamm aus Köln, der sich „Little Pebble“ nennt und in Australien zum Sektengründer wurde. Auch Kamm behauptete, Offenbarungen Jesu und der Gottesmutter zu empfangen, die ihn als Endzeitpapst zum Nachfolger des hl. Johannes Paul II. auserkoren hätten. Doch ausgerechnet im Todesjahr des großen Polen, 2005, stand Kamm vor Gericht und wurde wegen Unzucht mit einer Minderjährigen zu dreieinhalb Jahren Haft, wegen eines zweiten Falls 2007 zu weiteren fünfzehn Jahren verurteilt. Im November 2014 wurde er wegen guter Führung vorzeitig entlassen. Verteidigt hatte er sich mit der Behauptung, Gott habe ihn, wie Abraham, erkoren, zum Stammvater eines neuen auserwählten Volkes zu werden und deshalb „12 Königinnen und 72 Prinzessinnen“ um sich zu sammeln. Kamm empfiehlt seinen (nach eigenen Angaben) 750.000 Anhängern nicht nur das „Buch der Wahrheit“ von Maria Divine Mercy, sondern steht, wie sein „Bischof“ Malcolm Broussard auf Nachfrage erklärte, auch mit der „Seherin“ „in privatem Kontakt“. In einem Handschreiben an den irischen Blogger Mark Saseen bestätigte Kamm am 8. Juli 2014: „Ich kenne Maria Divine Mercy seit 2011“ und bezeichnete sie als seine „kleine Schwester“. Tatsächlich ist „Marias“ Geschäftspartner, der irische Zahnarzt und Investor Breffni „Joseph Gabriel“ Cully mit Kamms Schwiegermutter Christine Lammermann befreundet, die zumindest der irische Theologe Ronald Conte für die Ghostwriterin der irischen „Prophetin“ hält.
Ein kath.net-Bericht und seine Folgen
Die Veröffentlichung dieser Fakten auf kath.net unter dem Titel „Die Hintergründe der Warnung“ am 25. November 2013 sorgte in Deutschland, Österreich und der Schweiz für einiges Aufsehen. Die Schweizer Initiative „Katholiken für Papst und Kirche“, unterstützt durch den Miriam-Verlag, druckten einige Tausend Flugblätter „Neues von der ‚Warnung‘. Nein zur Kirchenspaltung“, um der grassierenden Hysterie speziell im bislang gut katholischen Milieu entgegenzuwirken. Darauf reagierte der deutsche Geschäftspartner von „Maria Divine Mercy“, der Kölner Martin Roth, mit einer 34seitigen „Stellungnahme“. Doch statt auch nur eine einzige Behauptung des Flugblattes und unserer Recherchen zu widerlegen, bestätigte er sie nur. Ja, „Maria Divine Mercy“ ist tatsächlich Mary McGovern-Carberry, „die Fakten über die geschäftlichen Aktivitäten von Mary, die man über eine Auskunftei in Erfahrung bringen kann“, seien korrekt dargestellt. Man habe sie nur falsch interpretiert. Natürlich, so Roth, sei es eine üble Verleumdung, zu behaupten, Maria Divine Mercy habe sich selbst diesen Namen oder den Titel einer „Prophetin“ verliehen. Nein, so Roth im O-Ton, „Mary hat sich niemals selber den Namen ‚Maria von der göttlichen Barmherzigkeit‘ gegeben. Jesus selbst hat ihr den Namen gegeben.“
Doch auch diese Behauptung ist zwischenzeitlich widerlegt worden. Denn nach Angaben des „Buches der Warnung“ hatte „Maria Divine Mercy“ ihre erste „Begegnung“ mit Jesus am 9. November 2010. Damals, so schreibt sie, sei sie gegen 3.00 Uhr nachts aufgewacht, habe ein Kribbeln am ganzen Körper gespürt und das Jesus-Bild, das auf ihrem Nachtisch stand, habe sie angelächelt, als sie den Drang verspürte, etwas niederzuschreiben. Durch automatisches Schreiben, eine okkulte Praxis also, soll sie damals die erste Botschaft empfangen haben: „Maria wurde gesagt, dass die Wiederkunft Christi unmittelbar bevorsteht und dass sie der letzte Bote, der letzte Prophet ist. Ihr wurde gesagt, dass sie der siebte Bote, der siebte Engel ist, welcher der Welt den Inhalt der Siegel im Buch der Offenbarung verkünden wird … das Buch der Wahrheit, das im Buch Daniel für die Endzeit vorausgesagt worden ist.“ Tatsächlich aber wandte sie sich schon am 1. November 2010 an Ronald Conte, den Mann, der sie später entlarven sollte, und mit dem sie über sein Interesse an Joe Coleman in Kontakt gekommen war. In einem persönlichen Schreiben erklärte sie ihm, wohlbemerkt acht Tage vor ihrer „ersten Erscheinung“, sie habe bereits „seit Monaten“ gemeinsam mit Coleman Visionen empfangen. Dabei sei ihr auch die polnische Heilige Schwester Faustyna erschienen, auf die die Verehrung der „Göttlichen Barmherzigkeit“ zurückgeht. Doch noch früher, nämlich am 2. Juni 2010, also ganze fünf Monate vor der ersten „offiziellen Erscheinung“, meldete sich Mary McGovern als „Maria Divine Mercy“ mit der internen ID 100001157648678 auf Facebook an!
Ein Jahr der falschen Prophezeiungen
Trotz dieser Enthüllungen verlief das Jahr 2014 noch relativ ruhig für die „Seherin“, schien ihr Erfolg nur wenig getrübt. Dabei musste kritischen Beobachtern längst aufgefallen sein, dass ihre Prophezeiungen, je konkreter sie wurden, immer häufiger wie Luftblasen zerplatzten.
Am 25. Dezember 2013 etwa will sie von Jesus selbst eine alarmierende Botschaft empfangen haben: “Nächste Weihnachten wird die Feier meiner Geburt durch eine große Zeremonie ersetzt werden“, heißt es darin, würde die Kirche unter Papst Franziskus „dem Gott der sozialen Gerechtigkeit applaudieren, den Menschenrechten und dem Geld, das, wie sie sagen, für die Hungernden der Welt gesammelt wird.“ Und was war? Weihnachten wurde 2014 gefeiert wie alle Jahre wieder – nämlich mit einem feierlichen Pontifikalamt im Petersdom statt eines Charity Events.
Am 24. Januar 2014 behauptete die angebliche „Mutter der Erlösung“ – so nennt Maria Divine Mercy die Gottesmutter - sie werde schon „in diesem Frühjahr beginnen … bei allen Mariengrotten, die von der Kirche meines Sohnes anerkannt wurden“, noch einmal zu erscheinen und nannte ausdrücklich Lourdes, Fatima, la Salette, Guadalupe und Garabandal als Stationen ihres neuerlichen Wirkens. Natürlich konnte man sich schon damals wundern, dass in der Prophezeiung von „allen Mariengrotten“ die Rede war, obwohl es eine solche doch nur in Lourdes gab; doch wer wollte denn schon so kleinlich sein. Doch dann endete das Frühjahr mit dem Sommeranfang 2014 und nichts war geschehen. Bis heute, ein Jahr später, ist es an keinem der genannten Orte zu einer weiteren Marienerscheinung gekommen.
Aber am 12. Februar ließ die gleiche „Mutter der Erlösung“ ihre irische „Prophetin“ wissen, „bald“ würde das Ave Maria abgeschafft werden – das, wohlbemerkt, gerade von Papst Franziskus, der so marienfromm ist, dass er vor und nach jeder Auslandsreise in S. Maria Maggiore die Gottesmutter um ihren Beistand bittet.
So verkamen die „himmlischen Offenbarungen“ immer mehr zur Lachnummer unter Insidern, die sich darüber mokierten, dass weder die Prophetin noch ihre himmlischen Quellen – darunter Gottvater selbst! – die Heilige Schrift oder das kirchliche Brauchtum genauer zu kennen schienen. So waren bei „Maria Divine Mercy“ gleich alle zwölf Jünger des Herrn arme Fischer (so offenbart am 1.9.2013; tatsächlich waren nur vier der zwölf Apostel Fischer), während eine Novene bei ihr nur sieben Tage lang gebetet wird (so laut Botschaft vom 1. Dezember 2013).
Eine Medaille wird promotet
Stattdessen war die Seherin 2014 vor allem damit beschäftigt, ihre „Medaille der Erlösung“ zu promoten und unter das gläubige Volk zu bringen. Gleich zu Jahresbeginn, am 20. Januar 2014, hatte „Maria Divine Mercy“ die folgende Botschaft niedergeschrieben:
„Mein liebes Kind, Gott will jeden einzelnen Menschen aus jeder einzelnen Glaubensrichtung retten, ebenso wie diejenigen, die Seine Existenz und die Existenz Seines Sohnes, Jesus Christus, leugnen. Das ist der Grund, warum Menschen jeden Alters, jeder Kultur und jeder Konfession eine Medaille der Erlösung erhalten müssen.(…) Begeht nicht den Fehler, diese Medaille abzulehnen, denn sie ist für die ganze Welt bestimmt, und viele Wunder werden mit ihr verknüpft sein. (...) Bitte stellt sicher, dass die Medaille der Erlösung so vielen Menschen wie möglich zur Verfügung gestellt wird.“
Am 25. März betonte sie noch einmal die Heilsnotwendigkeit einer größtmöglichen Verbreitung dieser Medaille: „Die Medaille der Erlösung wird Milliarden von Seelen bekehren, und deshalb wird vom Teufel jede Anstrengung unternommen werden, sie zu stoppen.“ Sogar einen eigenen Feiertag, den 4. Juni, bestimmte sie für die „Mutter der Erlösung“ und in einem „Kreuzzugsgebet“ flehte sie den Himmel um Schutz für all jene an, die ihre Medaille fleißig verbreiten.
Im Juni 2014 schließlich kam die lange angekündigte Devotionalie auch endlich auf den Markt. Das Design stammte von dem gleichen Werbe- und Firmenlogo-Designer in San Diego/Kalifornien, der auch das „Siegel des Lebendigen Gottes“ entworfen hat, ein Blatt Papier mit einem speziellen Gebet und einem roten Siegel, das dem Besitzer Schutz vor dem Antichristen garantieren soll. Auf der Vorderseite zeigt sie die Gottesmutter mit gefalteten Händen und der Dornenkrone auf dem Haupt, auf der Rückseite durchkreuzt ein „S“ wie eine Schlange das „M“ Mariens, dessen vertikale Balken dem ganzen das Erscheinungsbild eines Dollarzeichens verleihen. Abgerundet wird das Design durch zwei gekreuzte Schwerter, was irgendwie an Offenbarung 12 erinnern soll, obwohl dort von nur einem Schwert die Rede ist; die „Frau der zwei Schwerter“ kennen wir eher aus den Tarotkarten des britischen Freimaurers Arthur Edward Waite.
Doch was an der Medaille, die „Milliarden“ Menschen erlösen soll, vor allem erstaunte, war ihr Preis, der bei einem stolzen Euro pro Stück liegen sollte. Und da sich die irische Seherin nicht mit Kleingeld abgibt, wurden die Medaillen auch nur in Tüten a 25 Stück, also für 25 Euro Mindestbestellwert abgegeben. Zum Vergleich: Die „Wundertätige Medaille“ der Katharina Labouré wird für 10 Cent/Stück vertrieben, das Heiligtum in der Rue du Bac in Paris verschickt sie sogar gratis, allein gegen einen frankierten Rückumschlag.
Interessant jedenfalls ist die Vertriebsstruktur der Medaille. Zunächst trat im Februar 2014 eine Firma namens „Salus Gifts“ als ihr „exklusiver globaler Vertrieb“ auf und nahm Vorbestellungen entgegen. Doch die Firmenadresse in London erwies sich bei genauerer Recherche als reine Briefkastenfirma. Zudem war das Unternehmen weder in England, Irland oder den USA im Handelsregister eingetragen. Im März verschwand „Salus Gifts“ vom Internet. Stattdessen gründete „Maria Divine Mercys“ deutscher Verleger, der Kölner Martin Roth, in Irland die Firma „Unico Distribution Limited“, die wieder unter einer Londoner Briefkastenadresse gemeldet war. Der Unico-Vertrieb hatte einen einzigen Klienten, den „Online Christian Gift Shop – Salvido“, den Roth zwei Tage später als website salvido.com registrieren ließ. Über sie sollten fortan alle MDM-Produkte verkauft werden. Weshalb ein Deutscher diese Firmen in Irland und mit einer Londoner Adresse anmeldet, ist offensichtlich: In Irland sind christliche Devotionalien von der Steuer befreit.
Am 31. Mai 2014 heiratete Mary McGovern-Carberrys Tochter Sarah Carberry, ein Ex-Model der Agentur „Elite“ und selbst mit diversen Firmen in der Modebranche tätig, ihren langjährigen Freund Niall Wood in der St. Sylvester-Kirche von Malahide bei Dublin, dem Villen-Vorort am Meer, in dem Mary seit 1998 residiert. Fotos der Hochzeit, die auf Facebook erschienen, zeigen nicht nur, dass die 59jährige Mary bereits Großmutter ist; Sarahs Tochter war gerade vier Jahre alt geworden. Ihr Sohn David postete ebenfalls Bilder, die von einem seiner Freunde mit den Worten „Ich wette, das war das erste Mal, dass Du in einer Kirche warst!“ kommentiert wurden. Fotos von diesem Tag zeigen Mary McGovern-Carberry, die letzte Prophetin Gottes, in einem schicken Kleid mit schwarzweißem Leopardenmuster, einer auffälligen Muschelkette und einem exzentrischen Hut, der eher nach Ascot als nach Apokalypse aussah. Nur die „Medaille der Erlösung“ sucht man in ihrem auffälligen Dekolleté vergebens. Und das lag nicht an Vertriebsschwierigkeiten. Auch als Mary und Sarah am 14. November beim Lidl-Weihnachtsempfang in Dublin fotografiert wurden, trugen sie auffälligen Schmuck – nur eben keine „Medaille der Erlösung“. Könnte es sein, dass die „Prophetin“ selbst nicht an ihre Offenbarungen glaubt?
Anfang Januar 2015 erschien Mark Saseens Buch „The Outing of Mary Carberry“ als Gratis-E-Book, in dem auf 101 Seiten die seltsamen Firmenkonstrukte und Verbindungen der „Prophetin“ zu Kamm und Coleman dargestellt sind. Darin veröffentlicht Saseen auch einen Handelsregistereintrag vom 10. Dezember 2013, in dem Breffini Cully und Martin Roth bereits eine GmbH anmeldeten, die sich auf „den Vertrieb religiöser Artikel“, darunter ausdrücklich „Medaillen“, spezialisieren sollte. Das war, wohlbemerkt, ganze 40 Tage, bevor die „Mutter der Erlösung“ um die Herstellung einer solchen Medaille bat, was die Frage erlaubt, ob nicht Roth und Cully die wahren Propheten sind oder zumindest über gute Vorahnungen verfügen. Noch brisanter wird das Dokument dadurch, dass die beiden Unterschriften von niemand anderem als Mary McGovern mit ihrer eigenen Signatur beglaubigt wurden, die als Berufsbezeichnung „Beraterin PR“ angab!
Die Apokalypse der Maria Divine Mercy
Ein Exemplar von Saseens Buch gelangte in die Hände von Michael O’Farrell, einem Reporter der irischen Sonntagszeitung „The Mail on Sunday“, der Saseens Angaben überprüfte und bestätigen konnte. Die Folge war, was man getrost als „Die Apokalypse der Maria Divine Mercy“ bezeichnen kann. Am 1. Februar 2015 wurde ihre Identität auf einer
Doppelseite der Zeitung enthüllt: „Irischer Zahnarzt, PR-Guru und Tochter gehören zu Sekte, die Botschaften von Gott empfängt“, lautet die Überschrift in fetten Lettern. Im Zentrum des Berichtes prangt ein großformatiges Foto von Mary McGovern-Carberry und der hübschen Sarah – beide erneut ohne „Medaille der Erlösung“. Doch O’Farrell wäre kein anständiger Journalist gewesen, wenn er nicht die Betroffene mit den Ergebnissen seiner Recherchen konfrontiert und sie um einen Kommentar aus ihrer Sicht gebeten hätte. Nachdem weder sie noch Cully auf seine schriftliche Anfrage hin reagiert hatten, stellte er sie vor ihrem Haus in Malahide. Höflich stellte der Reporter sich vor und bat sie um eine Stellungnahme, doch die „letzte Prophetin Gottes“ reagierte ungehalten. „Ich werde mich nicht zu Internet-Trollen äußern, die versuchen, mein Leben zu zerstören, weil ich für jemanden einen Job erledigt habe. Das ist alles, was ich dazu zu sagen habe“, antwortete sie. Auf die Frage des Reporters, um welche Art von „Job“ es sich dabei gehandelt habe und wer ihr Auftraggeber gewesen sei, verlor sie gänzlich die Contenance: „Ich kann mich mit diesem Mist nicht befassen. Tut mir leid. Wenn sie ehrlich diesen Sch… glauben, dann tun sie das!“
Natürlich hatte ihr der Journalist dabei ein Aufnahmegerät hingehalten. Die Audiodatei legte er Ed Primeau vor, einem forensischen Sprachanalysten mit 30jähriger Erfahrung, der von Gerichten in Irland und den USA konsultiert wird. Er verglich O’Farrels Aufnahme der wütenden Mary McGovern-Carberry mit dem einzigen Radiointerview, das „Maria Divine Mercy“ im Oktober 2011 dem kleinen amerikanischen katholischen Radiosender WTMR in Philadelphia gegeben hatte. Vier Tage lang studierte Primeau die beiden Aufnahmen, dann gab er sein Urteil ab. „Mit 90 %iger Sicherheit“ – was, wie der Experte versichert, der höchstmögliche Wert ist – spricht in beiden Fällen die gleiche Frau. „Maria Divine Mercy“ ist tatsächlich die PR-Dame Mary McGovern-Carberry! Auch dieses Ergebnis wollte Mary McGovern nicht kommentieren. Ist sie selbst die Urheberin ihrer „Botschaften“ oder hat sie tatsächlich einen Auftraggeber, vielleicht Kamm aus dem Gefängnis oder der schwerreiche Cully?
Wir wissen es nicht. Sie mag ihre Rolle gut gespielt haben, doch sie hat damit Zehntausende guter Katholiken in die Verwirrung geführt. Sich selbst hat sie schon dadurch, dass sie ein Schisma propagierte, ipse facto exkommuniziert.
„Bis zu einem gewissen Grad ist die Ansicht, dass nette Mädchen nicht reich werden können, wahr“, hatte sie dem irischen „Independent“ im September 2008 erklärt, „erfolgreiche Menschen sind zu 80 % ihrer Zeit angenehm, nett und ruhig; aber sie können auch rücksichtslos sein. Eine gewisse Skrupellosigkeit ist in jeder Frau, die Erfolg hat.“ Und: „Wir sind von reichen Frauen fasziniert, gleich, wie sie ihr Vermögen gemacht haben. Je reicher sie sind, je mehr sind sie unsere Idole.“ Sicher ist nur, dass im schnellen Reichtum ihre Motivation zu suchen ist.
Das Urteil der Kirche zu ihren „Offenbarungen“ steht schon seit fast einem Jahr fest. Als bekannt wurde, dass sie im Dubliner Vorort Malahide wohnt, fühlte sich ihr Bischof zu einer Stellungnahme veranlasst, kath.net hat berichtet. Zu Ostern 2014 erschien sie erstmals auf der Website der Erzdiözese Dublin: „Erzbischof (Diarmuid) Martin möchte klarstellen, dass diese Botschaften und angeblichen Visionen von der Kirche nicht anerkannt sind und viele der Texte im Widerspruch zur katholischen Theologie stehen. Diese Botschaften sollten nicht von Mitgliedern der katholischen Kirche verbreitet oder verwendet werden.“ Bleibt zu hoffen, dass sich auch alle Katholiken daran halten!
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Claudia Seven

Jahrestag der Schwester. Von Pater Franz Schmidberger

Die Schwestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. sind ein Segen für die katholische Kirche. Ich bete für zahlreiche Berufungen.

Claudia Seven

youtu.be/90i1Xu8Nllc Das aktuelle Schreiben des Distriktoberen der Fsspx. Don Davide Pagliarani

Pater Davide Pagliarini ist ein sehr guter und glaubenstreuer katholischer Priester

Claudia Seven

Rigidität: Was Franziskus sagt, ist "schlicht falsch" - Burke

KARDINAL BURKE HAT MIT SEINEN WORTEN ABSOLUT RECHT ....
Eine Synode hat das Ziel, den Glauben zu fördern, nicht eine andere Kirche und einen anderen Glauben zu erfinden. Das sagte Kardinal Raymond Burke der deutschen Zeitung Die-Tagespost.de (22. August).

Claudia Seven

Warum nicht? Niemand glaubt, dass der Clown ein Jesuit ist

Dieser unberufene Priester wirkt offensichtlich zum größten Schaden für die Seelen und zieht das katholische Priestertum in den Morast.

Claudia Seven

Malta: Priester verwandelt Spendengelder in Pornos

Falls die Vorwürfe tatsächlich zutreffen und ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, sollte dieser Priester dauerhaft in den Laienstand versetzt werden.

Claudia Seven

Hass für die Messe: Franziskus hat Monsignore Schroeder PERSÖNLICH zum Rücktritt gezwungen

Das heilige Messopfer aller Zeiten wird trotz der "permanenten Zerstörungsversuche" nicht auszurotten sein. Erzbischof Marcel Lefebvre sagte oft: "Die größten Feinde der katholischen Religion sind die modernistischen Priester und Bischöfe ..."

Claudia Seven

Der schmerzhafte Rosenkranz. Der schmerzhafte Rosenkranz zum Mitbeten und betrachten

Das Rosenkranzgebet ist unsere "stärkste Waffe" und bewirkt Wunder ...

Claudia Seven

Neo-Kardinal über verheiratete Priester: „Es wird einen Weg geben“

Jeder sollte das Buch von Kardinal Stickler zum Klerikerzölibat kennen.
Der Klerikerzölibat

Claudia Seven

Transvestiten: Für den Vatikan ist Dekadenz "Revolution und Hoffnung"

Eigenartig, Papst Franziskussucht die Nähe zu Transsexuellen, lehnt aber die Priester der katholischen Tradition offensichtlich ab. 🥵

Claudia Seven

Bischof Emmanuel Korab

Kennt jemand Pater Robert Kirkskothen ? Er ist angeblich ein Anhänger des falschen Bischofs Korab. Ich fand diesen Artikel und ich denke, dieser Sektensumpf ist kaum trocken zu legen
Robert Kirkskothen

Claudia Seven

Messe verboten: Franziskus' Zentralismus macht Bischof zum Crash-Test-Dummy

Papst Franziskus ist offenbar der grausamen Göttin Pachamama mehr zugetan als der überlieferten tridentinischen Messe des heiligen Papstes Pius V.

Claudia Seven

Der Pfarrer hat es nicht geschafft

Ich werde für Pfarrer Godefroid Mpembele beten, möge er ruhen in Frieden